Rückruf: Listerien – Waldenserhof ruft das gesamte Produktsortiment zurück

Die Firma Waldenserhof mit Sitz in 63607 Wächtersbach/Waldensberg ruft das gesamte Produktsortiment zurück.

Grund des Rückrufes ist der Nachweis von Listeria monocytogenes in Nuss-Schinken (MHD 03.02.2020) aus eigener Herstellung.

Das Unternehmen rät von dem Verzehr von Fleisch, Fleischerzeugnissen, Fleischzubereitungen und Milcherzeugnissen vom Waldenserhof ab.

Aufgepasst!
Es handelt sich bei der Wurst auch um Thekenware. Bedeutet, die Wurst wurde offen über Bedienungstheke verkauft, hat daher möglicherweise kein Label und ist für Endverbraucher kaum erkennbar! Ebensowenig dürfte ein MHD oder eine Artikelnummer erkennbar sein. Verbraucher die genannte Wurst gekauft haben, sollten vom Verzehr absehen

Betroffener Artikel


Produkte: Fleisch, Fleischerzeugnissen, Fleischzubereitungen und Milcherzeugnissen vom Waldenserhof
MHD: unabhängig vom MHD

Verbraucher, die Produkte gekauft haben, werden gebeten, diese nicht zu verzehren.

Kunden können die Artikel in den Einzelhandelsverkaufsstellen oder unter nachfolgender Anschrift direkt im Betrieb gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben

Waldenserhof
Herr Wilfried Fröhlich
Bösweg 4
63607 Wächtersbach

Kundeninformation >

Infobox Listerien

ACHTUNG Gesundheitsgefahr!

Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.

PDF – Schutz vor Infektionen mit Listerien >

 


* Die Bewertung bezieht sich auf die Information der Endverbraucher durch das Unternehmen bzw. den Hersteller 


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