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18.4.2013   |   Ernährung

Stangenweise Genuss: Spargel am besten aus heimischem Anbau kaufen

(aid) – Die heimische Spargel-Saison hat begonnen. Verbraucher sollten beim Einkauf unbedingt auf Frischemerkmale achten. „Frischer Spargel glänzt leicht, ist prall, knackig und der Kopf ist fest geschlossen. Die Schnittenden duften angenehm aromatisch“, so Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid infodienst, Bonn. „Kerzengerader, makelloser „Paradespargel“ ist dabei übrigens keine Garantie für Zartheit und Aroma.“

Stangenweise Genuss: Spargel am besten aus heimischem Anbau kaufen

Am leckersten und besten sind die Stangen, die noch am Tag der Ernte verspeist werden. Spargel aus heimischem Anbau ist hier klar im Vorteil. Seitz: „Kaufen Sie Spargel möglichst direkt vom Erzeuger oder auf dem Markt“.

Wer auf sein Gewicht achtet, tut sich mit dem gesunden Gemüse auf jeden Fall etwas Gutes: Spargel verweilt relativ lange im Magen und macht lange satt, hat aber nur 17 Kalorien pro 100 g. Frischer Spargel besteht zu 93 Prozent aus Wasser. Zusätzlich punktet er mit relativ hohen Gehalten an Kalium, Vitamin B1 und B2, Folsäure, Vitamin C und E.

Bei der Zubereitung kann man auf spezielle Spargeltöpfe zurückgreifen. Große, flache Töpfe, in die der Spargel hineingelegt wird, eignen sich aber genauso gut. Der hohe Spargeltopf wurde vor allem für Stangen entwickelt, die unten dicker und oben dünner sind. In diesem sollen die Stangen maximal zu drei Vierteln im Wasser stehen, die empfindlichen Spitzen garen bei geschlossenem Deckel im sich oben sammelnden Wasserdampf.

Heutige Spargelzüchtungen wachsen allerdings sehr gerade und brauchen keine unterschiedlichen Temperaturen, um gleichmäßig gar zu werden. Bei flachen Töpfen sollte nur so viel Wasser verwendet werden, dass die Stangen gerade bedeckt sind. Das ist nährstoffschonender und erhält Biss, Aroma und Eigengeschmack. Ernährungswissenschaftler Seitz hat dazu noch einen Tipp: „Geben Sie etwas Salz und eine Prise Zucker ins Kochwasser, der Zucker kann eventuell vorhandene Bitterstoffe mindern.“ Die Garzeit richtet sich nach den persönlichen Vorlieben und nach dem Durchmesser der Stangen. Machen Sie einfach die Garprobe mit der Gabel oder dem Messer, ob der gewünschte Zeitpunkt erreicht ist. Übrigens: Die schonendste Art, Spargel zu garen, ist das Dämpfen in einem speziellen Siebeinsatz über Wasserdampf.

Heike Stommel, www.aid.de

Weitere spannende Informationen – zum Beispiel, wie Spargel eigentlich auf dem Feld wächst und welchen Weg die frischen Stangen bis zum Verbraucher zurücklegen – finden Sie auf was-wir-essen.de in der Rubrik „Tipp der Saison“ (www.was-wir-essen.de/tipp-der-saison_spargel.php) sowie auf aid.de in der Rubrik „Lebensmitteil / Saisonales“ (http://www.aid.de/verbraucher/saisonales.php). Dort gibt es auch viele interessante Links zum Thema.

Fragen rund um Spargel beantworten die Ernährungs- und Agrarwissenschaftler des aid infodienst im Expertenforum „Sie fragen – aid antwortet“ auf was-wir-essen.de

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