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08.2.2013   |   Schwangerschaft & Baby

Online-Datenbank für Eltern: Wichtige Infos über Babynahrung auf einen Blick


Hessen finanziert bundesweit einmalige Online-Datenbank für Eltern

Das Hessische Verbraucherschutzministerium übernimmt die Finanzierung der Online-Datenbank zur Babynahrungs-Produktsuche. Die bundesweit einmalige Datenbank ist in das hessische VerbraucherFenster eingebunden, das Verbraucherportal der Landesregierung. „Eltern können sich weiterhin kostenlos in der Datenbank über geeignete Produkte für Babys informieren und sich einen Überblick über die verschiedenen Angebote verschaffen“, zeigte sich Hessens Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich erfreut. Nachdem sich das Land Nordrhein-Westfalen aus der Finanzierung zurückgezogen hatte, übernimmt Hessen die Weiterführung des Projekts.

Babynahrung-Produktsuche im VerbraucherFenster Hessen

Babynahrung-Produktsuche im VerbraucherFenster Hessen

Die Datenbank enthält über 1.200 Produktinformationen über die auf dem deutschen Markt erhältlichen Babynahrungsprodukte und ist deutschlandweit als auch in Europa einzigartig. Die Vielfalt des Angebots in den Supermärkten sei so groß, dass es schwer für Eltern sei, hier den Überblick zu bewahren, so Puttrich. Die Datenbank enthält wichtige Informationen darüber, welche Produkte für Babys bestimmter Altersgruppen geeignet sind, welche Produkte frei von bestimmten Inhaltsstoffen sind oder welche zusätzlichen Inhaltsstoffe enthalten sind.

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE) ist Wegweiser in Sachen Kinderernährung in Deutschland und betreibt dieses Online-Datenbank gemeinsam mit dem Landesbetrieb Hessisches Landeslabor. Das FKE wertet jährlich die Produktdaten nahezu aller Anbieter in Deutschland aus und vergleicht sie mit den wissenschaftlichen Empfehlungen des FKE für die Ernährung von Babys. „Wir freuen uns, die bereits seit 2008 im VerbraucherFenster bestehende Kooperation mit dem FKE, bei der das Land Hessen bisher schon die Technik der Datenbank beisteuerte, durch die Finanzierung der wissenschaftlichen Arbeit 2013 auf sichere Füße zu stellen“, teilte die Ministerin mit.

Dass das Angebot der Babynahrungs-Produktsuche gut angenommen werde, zeigten laut Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich die Nutzerzahlen. Allein im Dezember gab es rund 800 Seitenzugriffe auf die Datenbank, pro Jahr nutzen mehr als 30.000 Eltern die Babynahrungs-Produktsuche. Die Datenbank ist unter www.verbraucherfenster.hessen.de abrufbar.

 

Hintergrund

Die Datenbank „Babynahrungs-Produktsuche“ gibt es seit 2002. Momentan befinden sich etwa 1200 Produkte von 19 Anbietern in der Datenbank mit Informationen zu Zutaten, deklarierten Nährstoffen und Einsatzzeitpunkt. Die Daten werden jährlich vom FKE erhoben. Für jedes Produkt werden die Empfehlungen des FKE für die Selbstzubereitung zum Vergleich aufgeführt. Eltern können so schon zu Hause geeignete Produkte für ihr Kind auswählen und müssen sich nicht erst im Supermarkt entscheiden. Die Baby-Produktempfehlungen basieren dabei auf dem Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr, den das FKE entwickelt hat. Der technische Betrieb erfolgt durch den Landesbetrieb Hessisches Landeslabor.

Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE)

Als Referenzinstitut für Kinderernährung in Deutschland entwickelt und evaluiert das FKE präventive Ernährungskonzepte für das gesamte Kindesalter. Die Empfehlungen des FKE sind Grundlage für die Ernährungsaufklärung und -beratung in Deutschland. Sie werden von Verbänden, Infodiensten und Medien, die selbst keine Forschungsarbeit leisten können, ebenso wie von Fachleuten in der Beratung vor Ort, gern genutzt.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
www.hmuelv.hessen.de

 




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