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22.1.2013   |   Ernährung - Verbraucher

Marktcheck der Verbraucherzentrale zeigt: Bei Smoothies täuscht der erste Eindruck oft

Statt frischem Obst sind für viele Verbraucher die kleinen Obstmahlzeiten aus der Flasche – genannt Smoothies – als Vitaminlieferanten im Winter beliebt. Doch häufig macht Saft aus Konzentraten statt pürierter Früchte den Hauptanteil dieser Produkte aus. Die wahre Beschaffenheit von Smoothies lässt sich erst durch einen genauen Blick in die Zutatenliste erkennen.

smoothie

Trotz verschiedener Gerichtsurteile, die eine irreführende Deklaration beanstandet haben, prangen auf den kleinen Fläschchen in vielen Fällen weiterhin Bilder und Namen, die nicht der tatsächlichen Produktzusammensetzung entsprechen. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein nimmt in einem aktuellen Marktcheck 45 Produkte unter die Lupe und entdeckt Produktnamen oder Bilder mit Irreführungspotential bei fast der Hälfte. Die Verbraucherzentrale wird in dieser Angelegenheit Abmahnungen vornehmen.

Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich viele Smoothies als teuer bezahlter Apfelsaft mit einigen geschmacksgebenden Früchten garniert: als Beispiel ein Produkt namens „Mango-Maracuja mit Apfelmark und -saft“ zum Preis von 1,45 € pro 330 ml. Laut Zutatenliste besteht dieses Produkt zu 74% aus Apfelsaft und Apfelmark und lediglich 20% entfallen auf die namensgebenden Früchte Mango und Maracuja. Ähnliches gilt für „Himbeer-Granatapfel mit Apfel, Banane und Birne“ eines anderen Anbieters. Auch hier vermutet kaum ein Verbraucher 59% Apfel und nur je 7% Himbeere und Granatapfel, zumal auf dem Produkt (Literpreis ca. 4,50 €) nur diese teuren Früchte verführerisch abgebildet sind.

Eine lebensmittelrechtliche Definition für Smoothies fehlt bisher, daher sind Verbraucher umso mehr gefordert, kritisch einzukaufen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Frische Früchte sind definitiv die bessere Alternative für die Versorgung mit Vitaminen und Ballaststoffen sowie das gesunde Kauverhalten.

Für eine verständliche Verbraucherinformation muss nach Ansicht der Verbraucherzentrale aus Namen und Bildern auf der Schauseite klar hervorgehen, welche Zutaten der Smoothie tatsächlich enthält.

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