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06.6.2011   |   EHEC

Vermutete Sprossen-Kontamination mit EHEC: Aktueller Stand der Ermittlungen


Bisher konnte der fragliche Ausbruchsstamm noch nicht nachgewiesen werden. Von 40 eingesendeten Proben wurden bisher 23 Proben mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen

HANNOVER. Die Ermittlungsaktivitäten im Zusammenhang mit der vermuteten EHEC-Kontamination von Sprossen eines Gartenbaubetriebes im Landkreis Uelzen werden mit Hochdruck fortgeführt. Umfangreiche Lieferlisten des Bienenbütteler Unternehmens werden aktuell ausgewertet und mit neuen Informationen zu EHEC-Ausbrüchen sowie laufend eingehenden ergänzenden Informationen aus anderen Bundesländern abgeglichen.

Bild: Frank C. Müller - Mungobohnensprossen auf einem Teller - Quelle: wikipedia.de

Bild: Frank C. Müller – Mungobohnensprossen auf einem Teller – Quelle: wikipedia.de

Niedersachsen arbeitet seit Freitag in der eigens für den EHEC-Ausbruch beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Verbrauchersicherheit (BVL) eingerichteten „Task Force“ mit, die Länderübergreifenden Aufklärungsarbeiten zu koordinieren und weiter zu intensivieren.

Bereits heute wird ein Team des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) und Robert Koch Institutes (RKI) in den Kreis Uelzen reisen, um gemeinsam mit der Lebensmittelüberwachungsbehörde und dem LAVES weitere Erkenntnisse zu möglichen Kontaminationswegen zu gewinnen. Im Rahmen einer gemeinsamen Betriebskontrolle soll zudem eine weitere umfangreiche Beprobung von Rohstoffen und Bearbeitungsgegenständen erfolgen.
Bereits am vergangenen Freitag und Sonnabend führte die Lebensmittelüberwachungsbehörde des Landkreises Uelzen erste orientierende Probenahmen in dem Gartenbaubetrieb in Bienenbüttel durch. Dabei wurden verschiedene Saaten und Einrichtungsgegenstände beprobt und zur Untersuchung in das LAVES weitergeleitet.
Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

Bisher konnte der fragliche Ausbruchsstamm noch nicht nachgewiesen werden. Von 40 eingesendeten Proben wurden bisher 23 Proben mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen.

Bei den übrigen Proben laufen weitere Untersuchungen. Da seit dem vermuteten ersten Geschehen schon mehrere Wochen vergangen sind, gestaltet sich die Suche nach dem Erreger sehr schwierig.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen bei der Untersuchung eines Teiles der Proben (insbesondere der Saaten) gehen wir davon aus, dass intensive analytische Anstrengungen unternommen werden müssen, um den vermuteten Erreger zweifelsfrei nachweisen zu können.
Die weitere Bearbeitung erfolgt unter maßgeblicher Beteiligung und Unterstützung durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin.

Ein kurzfristiger Abschluss der Untersuchungen und der Kontaminationsabklärung ist jedoch nicht zu erwarten.

Das LAVES hat ein Info-Telefon für Verbraucher eingerichtet, das von 9:00-16:00 Uhr unter der Rufnummer 0441-57026-333 erreichbar ist.




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