CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

24.4.2014   |   Familie & Erziehung

Im Alltag bewegen: So bringen sich Eltern und Kinder gemeinsam auf Trab

Bewegung tut Eltern und Kindern gleichermaßen gut. Gemeinsames Bewegen hält Eltern und Kinder nicht nur fit, sondern stärkt auch die Familienbande. Wie die AOK-Familienstudie 2014 ergab, bewegt sich aber nur jede dritte Familie täglich gemeinsam. Doch gemeinsame Aktivität ist wertvoll für die Familie: „“Das muss kein riesiges Sportprogramm sein, schon Alltägliches wie der Schul- oder Einkaufsweg lässt sich aktiver gestalten. Auch an Wochenenden kann man gemeinsame Aktivitäten einplanen“, sagt Silvia Schierz, Sport- und Bewegungsberaterin bei der AOK.

family-84865_640

Radfahren, Spaziergänge, Sport, Spiel: Wie häufig bewegen Sie sich zusammen mit Ihrem Kind? So lautete eine Frage an die mehr als 1.500 Teilnehmer der aktuellen AOK-Familienstudie. Nur ein Drittel der befragten Eltern bewegt sich demnach täglich mit dem Kind, gut die Hälfte einmal die Woche. Dabei ist bekannt: Bewegen sich die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern täglich oder mehrmals täglich, leiden die Kinder viel seltener unter gesundheitlichen Beschwerden.

kindiGleichzeitig ergab die AOK-Familienstudie 2014, dass Eltern unter Zeitdruck leiden. „Deshalb ist es wichtig, dass die Familie möglichst viel gemeinsam aktiv ist, das aber nicht in zusätzlichen Stress ausartet“, betont Schierz. Weiterhin ist für Kinder wichtig, dass sie tägliche Aufmerksamkeit erfahren. Diese Erfahrungen zeigen den Kindern, dass sie geliebt und respektiert werden; sie haben einen wichtigen Platz in der Familie. Am besten funktioniert es, wenn die Familie Bewegung in ihren Alltag integriert. „Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wo Sie gemeinsam aktiver werden können“, so Schierz. Hier finden Sie einige Anregungen:

Auto gegen Fahrrad oder Fußweg: Überprüfen Sie, welche Autofahrt Sie gemeinsam täglich gegen eine Tour mit dem Rad eintauschen oder als Fußweg planen können. Das kann der Weg zu Kita oder Schule genauso sein wie der zum Einkaufen oder zur Musikschule. Vielleicht muss man dafür morgens fünf bis zehn Minuten früher aufstehen, hat sich aber schon vor der Schule bewegt.

Eine Station eher aussteigen: Sind Sie mit Ihrem Kind mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs? Dann verlassen Sie den Bus oder die U-Bahn einfach eine Station früher und gehen den Rest des Weges zu Fuß nach Hause.
Wege aktiv gestalten: Wer kommt schneller die Treppe hoch? Wer ist eher am Supermarkt? Wer kann länger auf einem Bein hüpfen? Und: Benutzen Sie, wenn möglich, immer Treppen statt Aufzüge oder Rolltreppen.
Wartezeiten aktiv überbrücken: Haben Sie immer einen kleinen Ball da-bei. Schnappen, werfen und fangen ist so zumeist möglich.

Elternsport und Kinderbewegung kombinieren: Viele Kinder möchten gerne dabei sein, wenn die Eltern joggen gehen, können aber das Tempo nicht durchhalten und finden es schnell langweilig. Schierz rät: „Lassen Sie die Kinder mit Rad, Roller oder Inlinern nebenher fahren.“ Gemeinsames Laufen ist dann für Kinder interessant, wenn es weniger monoton ist: Bauen Sie Wettrennen genauso ein wie Gehstrecken, springen Sie über Zäune und hangeln Sie zwischendurch eine Runde auf dem Spielplatz.

Aufgaben übertragen: Geben Sie Ihren Kindern Aufgaben im Haushalt und bitten Sie sie um wichtige Erledigungen, etwa Botengänge zur Nachbarin oder Brötchen holen. Das macht Kinder stolz und bringt sie auf Trab.
Bewegung einplanen: Planen Sie Bewegung, etwa am Wochenende, vor vornherein ein, zum Beispiel eine Fahrradtour oder einen Schwimmbadbesuch.

Neben den unzähligen Möglichkeiten, jeden Tag gemeinsam aktiver zu gestalten, kann der Familienrat natürlich auch feste Termine für größere Aktivitäten beschließen. „Kinder mögen in der Regel feste Zeiten, um mit den Eltern ins Schwimmbad zu gehen. Viele Vereine bieten Aktivitäten wie Familienturnen an“, so Schierz weiter.

Gemeinsame Aktivitäten stärken die Beziehung

Gibt es Geschwister in der Familie, so empfinden die meisten Kinder es als sehr wertvolle Zeit, wenn sie auch einmal allein mit einem Elternteil regelmäßig Zeit für gemeinsame Aktivitäten haben. Vielleicht möchte ein Kind mit Papa lieber regelmäßig eine Radtour machen, während das andere lieber schwimmen geht. Ob fünf oder zehn Minuten täglich oder auch mehr: „Egal wofür Eltern und Kinder sich entscheiden, sie tun nicht nur ihrer Gesundheit Gutes damit“, sagt Schierz und betont: „Gemeinsame Aktivitäten stärken die Beziehung von Eltern und Kindern fürs ganze Leben.“

Quelle: AOK-Medienservice
Internet: http://www.aok-bv.de/


Bild 1: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0 – Bild 2: CleanKids

Weitere Artikel zum Thema




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse