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10.4.2013   |   Computer & Internet

WhatsApp und Co.: Wie kann mein Kind sicher unterwegs kommunizieren?


Mobile Nachrichtendienste sind beliebt, weil sie die Kommunikation erleichtern. Sie bergen aber auch Sicherheitsrisiken und sind für Kinder noch nicht geeignet.

Persönliche Daten sind oftmals nicht ausreichend geschützt, was sogar zu Belästigungen durch Fremde führen kann. „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“, der Medienratgeber für Familien, gibt Tipps, worauf Eltern achten sollen, damit Kinder trotzdem sicher kommunizieren können.

WhatsApp und Co.: Wie kann mein Kind sicher unterwegs kommunizieren?

Mobile Nachrichtendienste wie „WhatsApp“ oder „Facebook Messenger“ sind zwar praktisch und meist kostenlos, verstoßen jedoch häufig gegen Datenschutzbestimmungen und sind daher für Kinder nicht geeignet. Bei der Installation solcher Apps muss der Nutzer eine Erlaubnis zur Adressbuchabfrage erteilen. Anschließend wird automatisch eine Liste mit Kontakten aus dem Adressbuch erstellt, die ebenfalls diese App verwenden. Zudem erfährt ein Nutzer, wann andere das letzte Mal online waren und ob sie gerade aktiv sind.

Persönliche Daten schützen

„Es ist wichtig, dass Eltern prüfen, ob ihr Kind schon reif für ein Smartphone ist und welche Anwendungen es darauf nutzt“, empfiehlt Susanne Rieschel, Sprecherin des Medienratgebers „SCHAU HIN!“. Hilfreich ist ein Gespräch, um zu erklären, wie sensibel persönliche Daten wie Name, Adresse, Telefonnummern, aber auch eigene Fotos und Videos sind. Kinder können noch nicht einschätzen, dass gerade bei der mobilen Kommunikation persönliche Daten, Fotos und andere vertrauliche Informationen wie der Standort nicht weitergegeben werden sollten, vor allem nicht an unbekannte Personen.

Der Dienst „WhatsApp“ ist nach eigenen Angaben erst ab 16 Jahren erlaubt. Eltern sollten ihr Kind bei der Suche nach geeigneten Alternativen unterstützen. Unterstützung erhalten Eltern durch kostenlose Sicherheits-Apps, wie von fragFINN, die „Vodafone Child Protect App“ oder „Meine-Startseite“ des KinderServers. Diese hilft Eltern, ihr Kind vor unerwünschten Anrufen, Nachrichten und Webinhalten zu schützen. Mittlerweile bieten Hersteller auch Geräte an, in denen passwortgesicherte Bereiche und geschützte Surfräume voreingestellt sind. Wichtig dabei: Diese technischen Hilfsmittel ersetzen nicht eine aktive Medienerziehung durch die Eltern.

Anleitungen für Sicherheitseinstellungen bei Smartphones sowie ein Schwerpunkt zum Thema Datenschutz erhalten Eltern auf der Website des Medienratgebers „SCHAU HIN!“ (www.schau-hin.info).

Hilfe und Beratung erhalten Kinder, Jugendliche und Eltern auch bei der Nummer gegen Kummer e.V., ein telefonisches und kostenfreies Beratungsangebot (Kinder- und Jugendtelefon: 0800-1110333, Hotline für Eltern: 0800-1110550).

„SCHAU HIN!“ | www.schau-hin.info

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