CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe
Freiwilliges CleanKids Online-Abo
23.8.2012     Schwangerschaft & Baby    29

Babys sollten nur im eigenen Bett schlafen

Babys sollten in ihrem eigenen Bett im elterlichen Schlafzimmer schlafen. Dies hilft u.a., dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen. „Im elterlichen Bett leiden Säuglinge schneller unter Sauerstoffmangel und unter Überhitzung als im eigenen Bett.

Kann der Kopf durch Öffnungen im Fuß- oder Kopfteil des Elternbetts gelangen, besteht die Gefahr, dass das Baby sich selbst stranguliert. Auch Lücken zwischen Matratze und Bettrahmen sowie Kissen und Bettzeug und eine weiche Matratze erhöhen das Erstickungsrisiko.

Daher liegen Säuglinge am besten in einem Schlafsack ohne Decke und Kopfkissen in ihrem Baby-Bett“, erklärt Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin in Weimar sowie Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen.

Zwar ist vielen Müttern bekannt, dass ihr Säugling nicht mit in ihr Bett sollte, doch erleichtert dies das Stillen in der Nacht. Eine Untersuchung zeigte, dass Mütter vor allem in dem ersten Monat nach der Entbindung Babys gerne mit in ihr Bett nehmen. „Dies sollte jedoch die Ausnahme bleiben, auch wenn das Baby unruhig ist. Eltern sollten besser ihren Kinder- und Jugendarzt nach geeigneten Beruhigungsmaßnahmen oder gegebenenfalls nach Beratungsstellen fragen, wenn das Baby besonders oft schreit“, rät Dr. Niehaus. 

Quellen: Pediatrics, Evid Based Nurs, J Child Health Car

BERUFSVERBAND DER KINDER- UND JUGENDÄRZTE e. V.
www.kinderaerzte-im-netz.de

Stichwörter: , , , , ,



Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!
29 Kommentare zu diesem Artikel
  1. CarlaMrz 28, 2013 at 21:09Antworten

    puh..jetzt habe ich mich mal durch die ganzen kommentare gequält und muss sagen, dass ich eigentlich nichts anderes erwartet habe… mein Sohn ist jetzt 10 Monate alt und hat eigentlich von Anfang an nur bei mir im Bett geschlafen. Eine Zeitlang lag er in einem Beistellbettchen, aber das ist jetzt zu klein. Wir wohnen beengt und es ist kein Platz für ein Kinderbett. Ich muss aber auch sagen, dass er nicht nur deswegen mit bei mir im Bett liegt. Wie schon in vielen Kommentaren erwähnt gibt es unzählige Studien, die auf der einen Seite sagen Cosleeping JA BITTE und Studien, die genau das Gegenteil behaupten. Wie bei so vielen Themen, die das Kindswohl betreffen, treffen auch hier mal wieder zwei verhärtete Fronten aufeinander, die sich beide im Recht sehen. Es gibt bei dieser Entscheidung, sehr viele zum Teil große kulturelle Unterschiede, (-das sind persönliche Erfahrungen durch viele internationale Kontakte und den ivorischen Vater des Babies-ich werde mich jetzt nicht auf die Such enach Quellen machen, denn ich bezwecke nicht hier irgendwen zu bekehren) und natürlich spielen meiner Meinung nach auch wirtschaftliche Interessen bei der Empfehlungsgebung mit. Ich habe selbst eine Sozialwissnschaft studiert und weiß daher, dass Statistiken immer sehr mit vorsicht zu genießen sind. Die mathematische Aufbereitung von Daten sind eine Sache, die Intention bei der Interpretation der Forscher eine andere. Letztendlich kann ich (und sonst auch niemand) einer Mutter nicht sagen wie sie ihr Kind betten soll. Das entscheidet sie ganz alleine und ich hoffe, dass sie das aus dem Bauch heraus tut, so dass es für beide die richtige Entscheidung ist. Egal ob Familienbett oder eigenes…da gibts kein Patentrezept. auch wenn hier etwas anderes behauptet wird.

  2. IdrisDez 19, 2012 at 12:13Antworten

    Also ich muss sagen das ich, als mein Sohn geboren wurde, nur noch Angst hatte ihm könnte was passieren. Er schlief in seiner eigenen Wiege in unserem Schlafzimmer, trotzdem hab ich Tausendemale geguckt, ob noch alles in Ordnung ist.
    Ich war nach einiger Zeit nur noch ein Schatten meiner selbst, fertig, am Ende. Durch den natürlichen Schlafmangel, aber auch den Schlafmangel durch die Angst.
    Nun schläft unser Sohn (jetzt 9 Monate) seit seinem ca. 4. Lebensmonat bei uns im Bett und es geht uns allen besser. Er schläft ruhiger, ich schlafe endlich auch mal ruhiger! Durch das in einem Bett schlafen haben wir so viel Lebensqualität zurück bekommen. Und ich werde nur noch auf meine innere Stimme hören und mich nicht mehr verrückt machen lassen.

  3. AnonymousOkt 15, 2012 at 11:14Antworten

    Also ich finde das ein Neugeborenes zwar im eigenen Bettchen (Wiege) schlafen soll, aber anfangs auf jeden Fall im Elternschlafzimmer. Es ist auch für die Stillende Mutter sinnvoller einen kurzen Weg nachts zu haben. Meine Kinder habe ich erst mit 9 Monaten im eigenen Kinderzimmer schlafen lassen. Das Babyphone war da große Hilfe.
    Anfangs wirklich Schlafsack nutzen und keine Bettdecke. Ich habe zusätzlich eine ergonomische Babyunterlage genutzt: http://www.fossflakes.com/baby_skies_matress___baby_matress-p-29.html Diese ermöglich eine gute Unterstützung für das Neugeborene

  4. MamaSep 5, 2012 at 15:07Antworten

    Naja, ist ja alles schön und gut, aber eigentlich macht man es als Mutter entweder nie oder immer richtig. Ich habe mich entschieden, dass meine Kinder schon zwei Wochen nach der Geburt in ihrem eigenen Bett und in ihrem eigenen Zimmer geschlafen haben. Ich habe mich mit dem plötzlichen Kindstod nicht beschäftigt. Letztendlich habe ich nur die Regeln befolgt: Schlafsack, kein Nestchen, nicht zu warm. Verhindern kann man den plötzlichen Kindstod nicht. Seit Jahren wird geforscht. Und so wie Entwicklung läuft, sagt man in zehn Jahren wieder, nehmt die Kinder wieder mit ins Bett und in zwanzig Jahren, bloß nicht ins elterliche Bett. Es gibt leider noch keinen offensichtlichen Grund, warum es passiert.
    Aber der Tonfall hier in den Kommentaren ist wirklich unterirdisch. Reißt euch alle mal zusammen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ein Hinweis zu den Kommentaren


einer Funktion, die Sie wenn dann freiwillig nutzen: Sie müssen dies nicht tun und wir bitten ausdrücklich darum, auf jeden Fall ein Pseudonym zu verwenden. Das genutzte Pseudonym wird in der Datenbank gespeichert und ist nicht für Dritte zugänglich.

Bitte beachten: Alle Kommentare werden vor Veröffentlichung geprüft - daher kann es unter Umständen einige Zeit dauern, bis Sie ihren Kommentar hier sehen können. Kommentare die offensichtlich mehr dazu dienen eine Internetadresse zu bewerben werden nicht freigeschaltet. Verweise auf Onlineshops werden entfernt!

help

CleanKids Magazin jetzt als Heft erhältlich- Anzeige -
PayDay: CleanKids-Magazin sucht freiwillige Online-Abonnenten
Der CleanKids Buchtipp – Anzeige

Babyjahre
Der erfahrene Kinderarzt Remo H. Largo hat mit seinem Standardwerk ein Erziehungsbuch ganz anderer Art geschrieben

Eilmeldungen
  • Rückruf: Brandgefahr bei Studio – Dampfbügelstation via Aldi-Süd und Hofer
  • Rückruf: Tropanalkaloide – Holle baby food ruft verschiedene Bio-Babybrei Produkte zurück
  • Rückruf: Salmonellen in französischem Camembert Calvados Käse via Fromi
  • Maggi ruft vorsorglich “Klare Gemüsebrühe” im Glas zurück
  • Rückruf: Belgix Zuckerwaffeln des Herstellers Biscuiterie Thijs nv via Lidl
  • Giftiges Atropin in Babybrei “Alnatura 4-Korn Getreidebrei”
  • Sonnenkind Babytee mit erhöhtem Gehalt an Pyrrolizidinalkaloiden
  • Achtung: Brandgefahr bei rund 100.000 Siemens Wäschetrocknern
  • Brandgefahr: Geschirrspüler der Marken Bosch, Siemens, Neff, Constructa und Junker+Ruh
Gift im Tee

tee

Fencheltee teilweise hochbelastet mit Langzeitgift PA
Wie der WDR berichtete, sind Fenchel Tees teilweise hochbelastet mit Pyrrolizidinalkaloiden (PA). Das gefährdet aber ausgerechnet Schwangere, Stillende und Kleinkinder


ÖKO-TEST Kräutertees
Durstlöscher mit Spritzgiftgeschmack

Schwarzer Tee:
Schadstoffe in allen Tees im Test


AKTUELL IM TEST
Linktipp

Wir machen Spielzeug e.V. gibt Antworten und Lösungen für die Herstellung von Spielzeug in Kleinbetrieben und Manufakturen


- Anzeige -