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01.7.2011   |   EHEC

Samen von Bockshornklee wahrscheinlich für EHEC-Ausbruch verantwortlich


Die Lebensmittelüberwachungsbehörden in Rheinland-Pfalz überwachen den Rückruf von Lieferungen von Bockshornkleesamen ins Land. Die dabei entnommenen Proben werden im Landesuntersuchungsamt (LUA) auf EHEC untersucht.

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) verdichten sich die Hinweise, wonach offenbar Bockshornkleesamen zur Herstellung von Sprossen die Ursache für die deutschen aktuellen EHEC-Fälle sowie für Erkrankungsfälle in Frankreich sind.

Das BfR empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin, rohe Sprossen auch aus eigener Anzucht im Privathaushalt nicht zu essen. Insbesondere auf die Anzucht und den Verzehr von Sprossen aus Bockshornkleesamen sollte verzichtet werden. Sofern Samenmischungen Anteile von Bockshornkleesamen enthalten können, gilt diese Empfehlung auch für solche Mischungen.

Behörden überwachen Ruckruf von Bockshornkleesamen

Grundsätzlich rät das BfR, die allgemeinen Regeln der Küchenhygiene auch im Umgang mit Sprossen unbedingt einzuhalten. Selbstverständlich sind auch Gastronomie und Verpflegungseinrichtungen aufgefordert, die Abgabe von rohen Sprossen sorgfältig abzuwägen.

Die Lebensmittelüberwachungsbehörden in Rheinland-Pfalz überwachen den Rückruf von Lieferungen von Bockshornkleesamen ins Land. Die dabei entnommenen Proben werden im Landesuntersuchungsamt (LUA) auf EHEC untersucht.

Keine neuen HUS-Fälle mehr gemeldet

Zur epidemiologische Lage in Deutschland: Es werden aktuell nur EHEC-,jedoch keine HUS-Fälle neu gemeldet. Neu gemeldete Fälle umfassen auch solche, bei denen der  Erkrankungsbeginn einige Tage bis wenige Wochen zurückliegt. In Rheinland-Pfalz bleibt es bei zurzeit sechs bestätigten HUS-Fällen und einem unbestätigten Verdachtsfall. EHEC-Infektionen wurden seit dem Ausbruch landesweit 29 gemeldet.

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
www.lua.rlp.de




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