EHEC: Alle untersuchten Proben in Rheinland-Pfalz weiterhin negativ

Derzeit liegen sowohl von den Obst- und Gemüseerzeugern und auch privaten Vermarktern mehr als 700 Beprobungen vor, alle wurden negativ getestet. Auch das Wasch- und Aufbereitungswasser in den Obst- und Gemüsebaubetrieben wurde untersucht, ebenso das Beregnungswasser. In den Waschwasserproben aus den größeren Gemüseaufbereitungsbetrieben konnte kein EHEC nachgewiesen werden.
Die ADD entnahm Gärreste aus Biogasanlagen zur Beprobung, außerdem verschiedene Gülleproben.  In keiner der 34 Proben konnten EHEC-Keime nachgewiesen werden. Weiterhin erfolgte die Überprüfung eines Saatgutproduzenten, der Saatgut zur Sprossenherstellung an den Betrieb Bienenbüttel in Niedersachsen geliefert hatte: Alle fünf kritischen Chargen wurden mit negativem Ergebnis analysiert.

Die amtliche Lebensmittelüberwachung hat außerdem 146 Proben Rohkost vor allem aus rheinland-pfälzischen Großmärkten untersucht, darunter 31 Proben Sprossen und Sprossen-Saatgut. In keiner der Proben wurde EHEC O104 nachgewiesen. Weitere neun Proben Sprossen und Saatgut sind heute im Labor des Landesuntersuchungsamtes (LUA) eingetroffen. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät unterdessen auch vom Verzehr von selbstgezogenen rohen Sprossen und Keimlingen ab, da der Verdacht besteht, Sprossensamen könnten Ursache der Erkrankungen sein.

Informationen:
Weitere Informationen finden Sie unter www.mjv.rlp.de.

Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Rheinland-Pfalz

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