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29.6.2015   |   Haus & Garten - Produkttests

ÖKO-TEST Mittel gegen Schädlinge in Haus und Garten – Rote Karte für Nervengift

Das ÖKO-TEST-Magazin hat in der aktuellen Juli-Ausgabe Mittel gegen Ameisen, Motten, Schnecken, Blattläuse und Vorratsschädlinge genau unter die Lupe genommen. Viele enthalten sehr wirksame synthetische Stoffe, die aber nicht nur für Schädlinge, sondern auch für nützliche Tiere wie Bienen giftig und sogar für die menschliche Gesundheit problematisch und teilweise gefährlich sind. Das Verbrauchermagazin hat aber „sehr gute“ Alternativen gefunden.

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Jedes Jahr werden mehr als 5.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel an Hobbygärtner verkauft. Doch der Einsatz von Pestiziden und Co. ist nicht ganz ohne, wie die neueste Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt. So enthält die Hälfte der Mittel gegen Vorratsschädlinge und Ameisen, aber auch eine Vielzahl der Mittel gegen Motten und Blattläuse Stoffe, die die Schädlinge zwar töten, gleichzeitig aber als Nervengift für die menschliche Gesundheit gefährlich sind.

Besonders kritisch sieht das Verbrauchermagazin diesbezüglich den Einsatz von Verdampfern, da sie fortwährend giftige Wirkstoffe in den Raum abgeben. Aber auch bei Sprays ist nicht auszuschließen, dass der Giftnebel bei der Anwendung eingeatmet wird. Haustierbesitzer sollten zudem bei Schneckenmitteln vorsichtig sein. Denn ÖKO-TEST hat in sieben Metaldehyd gefunden, welches für Hunde und Katzen giftig ist.

Besser ist ein biologischer Pflanzenschutz, der Schädlinge effizient bekämpfen kann. Viele „sehr gute“ Mittel wirken beispielsweise mit Hilfe von Sexuallockstoffen (Pheromonen), Pflanzenextrakten und ätherischen Ölen – und zwar völlig giftfrei. Empfindliche Personen können allerdings allergisch auf die entsprechenden Duftstoffe reagieren. Wirkstofffrei sind auch die Gelbfallen, die Blattläuse anlocken. Allerdings sollten sie nur in Wohnräumen angebracht werden, da sie auch nützliche Insekten in anlocken.

Anzeige – Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2015 gibt es seit dem 26. Juni 2015 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro

Quelle: ÖKO-TEST
Internet: www.oekotest.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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