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14.6.2013   |   Verbraucher

Nach der Flut: Infektionsgefahren beim Umgang mit Lebensmitteln

Schutz-Maßnahmen nach dem Wasserabfluss infolge Hochwasser/Überschwemmung

Nach der Flut: Infektionsgefahren beim Umgang mit LebensmittelnDie größten hygienischen Probleme ergeben sich nach einer Überschwemmung, bei den Aufräumarbeiten in privaten und gewerblichen Bereichen.

Vorsorglich gibt das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz ausgewählte Hinweise zur Vermeidung von Infektionsgefahren beim Umgang mit Lebensmitteln. Weitere allgemeine hygienische Hinweise, Hinweise zur Müll- und Fäkalienentsorgung sowie zur Medizinischen Versorgung sind unter www.sms.sachsen.de zu finden.

Umgang mit Lebensmitteln

  • Umgehende Entsorgung von durchfeuchteten, kontaminierten Lebensmitteln.
  • Keine überängstliche Bevorratung von Lebensmitteln (Gefahr von Schimmelbefall u.ä.).
  • Für alle Reinigungsarbeiten Wasser aus dem zentralen Trinkwassernetz verwenden.
  • Konserven sind vor dem Öffnen gründlich zu reinigen.
  • Alles Obst und Gemüse, welches mit Überschwemmungswasser in Kontakt gekommen ist, vernichten, auf keinen Fall essen.
  • Entsorgung von Gemüse und erdnahem Obst aus dem überschwemmten Garten durch Untergraben bzw. Kompostieren.
  • strikte Einhaltung der allgemein empfohlenen hygienischen Maßnahmen, wie gründliches Händewaschen besonders nach Aufräumarbeiten und vor der Zubereitung und dem Verzehr von Lebensmitteln.
  • Kein Verzehr von Lebensmitteln, während der Aufräumarbeiten vor Ort.
  • Betroffene Arbeitsflächen mit klarem Wasser reinigen. Geschirr, das mit Überschwemmungswasser in Berührung gekommen ist, erst nach gründlicher Reinigung wieder benutzen.
  • Beim Auftreten von Krankheitszeichen, insbesondere Durchfall, Erbrechen, Fieber sowie bei Verletzungen ist ein Arzt aufzusuchen.
  • Gartenbesitzer sollten daran denken, dass Wasser aus Teichen und Bächen nach einer Überschwemmung für die Bewässerung von Gemüse, Feldfrüchten, Obst u. ä. nicht uneingeschränkt geeignet ist

 

pdf-icoMerkblatt mit Informationen

 

Quelle: Sächsische Staatskanzlei

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