Fisch zu Ostern – Tipps zum nachhaltigen Einkauf

Mit hochwertigem Eiweiß, omega-3-Fettsäuren und wichtigen Spurenelementen wie Jod und Selen ist Seefisch ein wichtiger Bestandteil gesunder Ernährung, weiß Susanne Umbach, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Allerdings gelten viele Fischarten als überfischt. Wer beim Kauf auf Siegel zum nachhaltigen Fischfang achtet, leistet seinen Beitrag zu einem Stück mehr Nachhaltigkeit. Denn jeder Schritt ist wichtig, um die Situation der Fischbestände zu verbessern.

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Die Verbraucherzentrale gibt ein paar Tipps zum Einkauf:

Für einen Mindeststandard an umweltgerechtem Fang wildlebender Fische steht das MSC-Siegel des Marine Stewardship Council. Das oval-blaue Label mit einem stilisierten Fisch findet sich inzwischen auf vielen Fischprodukten in den Regalen und Tiefkühltruhen der Supermärkte.

Die Bio-Anbauverbände Naturland und Bioland haben besondere Richtlinien für die Öko-Aquakultur entwickelt. Forellen und Karpfen aus ökologischer Teichwirtschaft sind zum Beispiel für das Ostermenü eine gute Wahl. Aber auch Lachs und Shrimps aus ökologischer Zucht bietet der Lebensmittelhandel an. Neu ist das hellblaue ASC-Siegel des Aquaculture Stewardship Council für Zuchtfisch, das vereinzelt bereits auf Fisch aus nachhaltig geführten Zuchtanlagen zu finden ist.

Fischeinkaufsführer im Internet oder per App von Umweltorganisationen wie Greenpeace  oder World Wide Fund for Nature  helfen bei der Auswahl. Aufgrund unterschiedlicher Kriterien kommen die Verbände allerdings häufig zu unterschiedlichen Empfehlungen.

Informationen zu den einzelnen Siegeln und zum Fischkauf beantworten die Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale montags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 13 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 01805 60 75 60-30 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; max. 0,42 Euro aus den Mobilfunknetzen).VZ-RLP

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