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25.12.2012   |   Verbraucherinformationen

Zimt: Saarländisches Verbraucherschutzministerium warnt vor zu viel Cumarin


Rückruf nach Kontrolle von Zimtplätzchen

Der Duft nach Zimtwaffeln und –sternen gehört für viele zur Weihnachtsbäckerei. Doch darf dieses verführerische Aroma nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Zimt Cumarin enthalten ist, das in hohen Dosen gesundheitsschädlich sein kann.  

Bild: Luc Viatour - www.lucnix.be

Bild: Luc Viatour – www.lucnix.be

Cumarin kann in höheren Mengen Kopfschmerzen auslösen und sogar die Leber schädigen. Erst bei einer deutlichen Überschreitung des EU-Grenzwertes von 50 mg/kg ist jedoch eine Gesundheitsgefährdung zu befürchten.  Wenn der EU-Grenzwert eingehalten wird, ist bei üblichen täglichen Verzehrsmengen (bis ca. 30 g Zimtsterne und 100 g Lebkuchen) auch bei Kindern keine Gefahr zu befürchten.   

Mitarbeiter des saarländischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sowie des Landesamtes für Verbraucherschutz haben jetzt in einer Schwerpunktaktion zimthaltige Backwaren unter die Lupe genommen. Insgesamt 50 Proben aus saarländischen Bäckereien sowie dem Handel wurden auf ihren Cumaringehalt überprüft. Der Höchstgehalt an Cumarin von 50 mg/kg wurde bei sechs Proben überschritten.

Bei einer Probe Zimtwaffeln war der Cumaringehalt so hoch (177 mg/kg), dass von einer Gesundheitsgefahr ausgegangen werden kann. Die betroffene Bäckerei Olk’s Vollkornbackhaus aus St. Ingbert-Oberwürzbach hat deshalb eine Rückrufaktion gestartet. 

„Die Ergebnisse dieser Schwerpunktaktion zeigen, wie wichtig Lebensmittelkontrollen sind. Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass von Lebensmitteln keine Gefahr ausgeht“, so Verbraucherschutzministerin Anke Rehlinger.

Quelle: Saarländisches Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

 




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