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13.9.2012   |   Familie & Erziehung

Wenn es mit dem Mittagsschlaf nicht mehr klappt

Viele Kinder machen auch noch im Kleinkindalter fast täglich einen Mittagsschlaf. Einige wenige Kids sträuben sich jedoch plötzlich regelrecht gegen den Schlaf nach dem Mittagessen. Was können Eltern tun, wenn auch ihr Kind zu diesen gehört? Und ist der Mittagsschlaf überhaupt notwendig?

Jedes Kind hat einen eigenen Rhythmus

Wenn das eigene Kind im Alter zwischen 2 und 3 Jahren keinen Mittagsschlaf mehr machen möchte, so ist die Sorge vor allem dann groß, wenn es sich um das erste Kind der Eltern handelt. Man möchte sich bei der Erziehung keine Blöße geben und zudem halten auch sämtliche gleichaltrige Kinder von Bekannten noch Mittagsschlaf. Prinzipiell sind jene Sorgen jedoch unbegründet, da jedes Kind seinen ganz eigenen Rhythmus hat. Während das eine Kind bereits im Alter von 2 Jahren tagsüber nicht mehr schläft, hält das andere bis zum Schulbeginn oder gar noch länger regelmäßig ein Nickerchen. Weigert sich das Kind länger partout gegen den Mittagsschlaf, so sollten Eltern dies akzeptieren. Der fehlende Schlaf schadet den Kleinen nicht, sofern sie dann in der Nacht auf ihr empfohlenes Schlafpensum kommen. Für die Eltern kann die Verweigerung des Mittagsschlafes daher sogar Gutes haben, schließlich sind die Kleinen dann am Abend schneller müde und gehen früher zu Bett.

Tipps für einen geruhsamen Mittagsschlaf

Manchmal weigern sich die Jüngsten aber auch nur gegen den Schlaf am Mittag, weil die äußeren Bedingungen nicht ideal sind. Eine Grundvoraussetzung ist etwa, dass das Zimmer möglichst gut abgedunkelt werden kann, wofür beispielsweise Faltrollos (oder auch Raffrollos genannt) verwendet werden können. Außerdem sollte der Mittagsschlaf immer zur gleichen Zeit stattfinden und ebenso wie das abendliche Schlafengehen mit bestimmten Ritualen verbunden sein. Stabilität und eine feste Struktur sind für die kleinen Geister im Alltag unverzichtbar. Ständig wechselnde Tagesabläufe sowie Orte machen hingegen insbesondere sensible Kids unruhig und quengelig. Statt des Mittagsschlafs können Sie im Übrigen künftig auch eine Mittagspause oder -ruhe einführen. In dieser halben bis ganzen Stunde muss nicht unbedingt geschlafen werden, vielmehr wird sie zum Ruhen verwendet. Manche Kids lauschen hier spannenden Hörspielen, andere blättern in bunten Bilderbüchern.

Achtung: Hier haben wir bereits darüber berichtet, wie Sie Ihr Eigenheim kindersicher machen können. Sollten Sie sich tatsächlich für ein Rollo im Zimmer entscheiden, müssen Sie der Liste noch einen weiteren Punkt hinzufügen: Sichern Sie den Kettenzug oder das Zugband unbedingt so, dass keine Strangulationsgefahr besteht.
Am besten wählen Sie gleich ein solches Faltrollo, bei dem der Kettenzug oben und unten fest in der Wand verankert ist und nicht lose hinunterhängt.

 




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