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21.8.2012   |   Gesundheit

Sportschuhe: Perfekte Passform für beschwerdefreies Training


Weil Kinder lieber nach der Optik entscheiden, gilt für Eltern die Faustregel: Die Kleinen benötigen 1,2 bis 1,7 cm zusätzlichen Platz im Schuhinnenraum, um den Fuß richtig abrollen zu können.

Beim Sport spielen Füße sprichwörtlich die tragende Rolle. Denn bei jedem Schritt landet auf ihnen das Zwei- bis Dreifache des Körpergewichts – je nach Sportart. Um Sehnen, Muskeln und Gelenke nicht noch zusätzlich zu belasten, ist die perfekte Passform des Sportschuhs von großer Bedeutung. „Ist er zu groß oder zu klein, können Gelenkschmerzen, Durchblutungsstörungen, Muskelverkürzungen und gravierende Rücken- oder Knieprobleme die Folge sein. Hier ist es hilfreich, die Füße im Sportgeschäft genau vermessen und sich beraten zu lassen“, sagt Dr. Peter Withopf, Schuhexperte von TÜV Rheinland. 

Weil Kinder lieber nach der Optik entscheiden, gilt für Eltern die Faustregel: Die Kleinen benötigen 1,2 bis 1,7 cm zusätzlichen Platz im Schuhinnenraum, um den Fuß richtig abrollen zu können.

Sind die Füße vermessen, geht es auf die Suche nach dem optimalen Modell. „Allgemein ist es ratsam, möglichst flache Sohlen zu wählen, da so die Hebelwirkung reduziert und die dynamische Stabilität des Fußes unterstützt wird“, erklärt Dr. Peter Withopf. Um den Tragekomfort zu erhöhen besitzen hochwertige Sportschuhe ergonomisch geformte Einlagen, die eventuelle Fußfehlstellungen kompensieren. Die Härte der Zwischensohle, die Beschaffenheit des Profils und die Dämpfung sind abhängig vom Untergrund, auf dem trainiert wird. Während beispielsweise für Asphalt eine hohe Dämpfung erforderlich ist, ist diese auf weichem Wald- oder Sandboden störend, da der Fuß so leichter umknickt und Muskel- oder Sehnenüberlastungsschäden drohen.

Ein prüfender Blick auf die Verarbeitung hilft, die Qualität einschätzen zu können. „Sind die Sohlen schief aufgeklebt, die Nähte krumm oder die Ösen für die Schnürung mit scharfen Kanten versehen, ist es ratsam, um dieses Paar einen Bogen zu machen“, so Dr. Peter Withopf. Auch Schuhe, die auffällig oder unangenehm riechen, sollte der Kunde meiden. „Ein scharfer teerartiger Gummigeruch der Sohlen ist zum Beispiel bedenklich, da er ein Hinweis auf Polycyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe sein kann“, erklärt Dr. Withopf. Diese gelten als krebserregend, leber- und immunsystemschädigend.

Wer in Bezug auf das Vorhandensein von Schadstoffen auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf das TÜV Rheinland-Prüfzeichen „Schadstoffgeprüft“ achten. Dieses zeigt, dass der Schuh auf seine Schadstoffbelastung hin überprüft und die Grenzen eingehalten wurden.

TÜV Rheinland
www.tuv.com




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