Kinder und Lebensmittelwerbung "Medienerziehung allein reicht nicht aus"

(aid) – Trägt die Lebensmittelwerbung eine Mitschuld am zunehmenden Übergewicht von Kindern und Jugendlichen? Was kann Medienerziehung leisten? Wie viel Sponsoring ist eigentlich in Schulen erlaubt? Der aid infodienst (aid) will es wissen und hat Ursula Plitzko von der Verbraucherzentrale NRW zum Thema Kinder und Lebensmittelwerbung auf www.aid-macht-schule.de befragt. Anlass ist das neue Unterrichtsmaterial „So schmeckt mir Werbung!“, die der aid gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW entwickelt hat.

„Insgesamt gibt es wenige Unterrichtsmaterialien zum Thema Lebensmittel und Werbung – und wenn, sind diese in der Regel interessengeleitet. Jetzt steht endlich ein anbieterunabhängiges Material für die 3. bis 6. Klassen zur Verfügung“, freut sich Ursula Plitzko. Die Unterrichtsvorschläge verfolgen das Ziel, Kinder mit Werbekompetenz auszustatten. Dabei bringen die Kinder ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit Werbung ein, gewinnen neue Erkenntnisse, leiten Regeln ab und treffen ihre eigenen Entscheidungen.

„Das allein reicht aber nicht aus“, so Plitzko. „Erst Kinder ab ca. 11 Jahren haben die Fähigkeit, sich mit Werbebotschaften kritisch auseinander zu setzen.“ Daher fordern die Verbraucherzentralen ein Verbot von Werbung, die sich gezielt an unter 12-Jährige richtet. Diese Beschränkung sei auch ein wichtiger Baustein in der Bekämpfung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen.

Das komplette Interview finden Sie unter www.aid-macht-schule.de oder direkt unter: http://www.aid-macht-schule.de/index_2818.php

Silke Hoffmann, www.aid.de

aid infodienst
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.
Heilsbachstraße 16
53123 Bonn
Tel. 0228 8499-0
Internet: http://www.aid.de
E-Mail: aid@aid.de



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