Die Qual der Wahl: Welche Kindertrage passt am besten zu uns?

Was genau kann man genau unter einer Kindertrage verstehen?

Kindertragen erleichtern gerade für aktive Eltern den Alltag erheblich, denn die Kinder können bei jedem Ausflug und jeglicher Outdoor-Aktivität als Teil der Familie dabei sein. Die Trage wird wie ein Rucksack auf den Rücken eines Elternteils genommen und die Kinder sitzen entspannt und in einer schonenden Haltung für ihre Wirbelsäule in der Trage.  Sie können dabei ihre Umwelt erkunden und haben immer ein Gefühl der Sicherheit, da sie im direkten Körperkontakt mit Mama oder Papa sind.

Die Kinder nehmen in der Trage auf einem sogenannten Sitzsteg Platz und lassen die Füße am Rücken der Eltern entlang baumeln. Bei den meisten Rückentragen sind auch noch Fußschlaufen angebracht, so dass die Kinder sich dort noch besser abstützen können. Kindertragen sind mit einem ergonomischen Rückenteil ausgestattet, die auch den anlehnungsbedürftigsten Kindern einen guten Halt bieten und diese lassen sich individuell anpassen, so dass man sich keine Sorgen machen muss, dass das Baby zu schnell aus der Trage heraus wächst.

Die Ursprünge der Kindertragen

In Bayern oder auch Österreich werden die Kindertragen auch als Kraxe bezeichnet. Die ursprüngliche Idee wurde aus der Landwirtschaft abgeschaut, denn dort wurden vor der Motorisierung schwere Lasten auf dem Rücken transportiert. Aber auch fahrende Verkäufer haben ihre Waren von Dorf zu Dorf in einer Kraxe oder auch Kiepe getragen, was eine weitere Bezeichnung für eine solche Art von Tragemöglichkeit darstellt. Schon im Mittelalter wurden die Kinder auf dem Rücken getragen, weil man die sichere und einfache Art dieser Fortbewegung sowohl für die Mutter als auch für das Kind sehr schätzte.

Die Vorteile einer Kinderrückentrage

Die Kinder sitzen sicher und bequem in der Trage und haben eine Haltung, in der sie alles überblicken können. Die Eltern können mit einer solchen Trage auch in unwegsamen Gelände Wanderungen unternehmen. Auch am Strand, wo der Kinderwagen im Sand seinen Dienst quittieren muss, ist eine Trage die beste Alternative. Viele Eltern, die sich eine Trage angeschafft haben, gehen mit ihren Kindern öfter ins Freie, weil sie die Unabhängigkeit, die sie durch die Trage haben, genießen können.

Die Eltern haben durch die Trage ihre Hände frei, so dass sie auch bei häuslichen Arbeiten gut genutzt werden kann, gerade wenn das Kind nicht alleine bleiben möchte. Ein weiterer Vorteil ist sicherlich, dass auch größere Kinder, bis zu einem Gewicht von 25 kg noch in der Trage sitzen können. Verschiedene Kinderkraxen-Testberichte haben bereits deutlich gemacht, dass Kinder, die viel in einer Kraxe getragen werden eine besondere Bindung zu ihren Eltern aufbauen, und dass sie anatomisch oftmals gut ausgeprägt Knochenbau haben.
Die meisten Tragen sind sehr durchdacht und bieten noch Stauraum für Proviant oder andere wichtige Dinge.

Was muss man bei der Anschaffung bedenken?

Die meisten Kraxen für Kinder sind in der Anschaffung nicht sehr kostengünstig, werden aber von den Kindern und Eltern sehr gut angenommen und meistens stellen sie eine lohnende Investition dar. Zumal man sich auch zum Ausprobieren erstmal eine Trage leihen kann. Die Kinder sind in der Trage zwar vor Regen und Sonne durch einen entsprechenden Schutz abgeschirmt, aber sie müssen dennoch mit guter witterungsfester Kleidung ausgestattet werden.

Bildnachweis: christopherkeough / pixabay.com

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