CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

24.8.2013   |   Allgemein

Kinderwagen: Bremsen im Geschäft ausprobieren


Sicher, praktisch und komfortabel soll ein Kinderwagen sein. Die große Fülle von Modellen macht es werdenden Eltern allerdings nicht einfach, den perfekten Kinderwagen auszusuchen

800px-Kinderwagen_korb_01Wilhelm Sonntag, Kinderwagenexperte von TÜV Rheinland, empfiehlt Eltern in spe, sich zuerst die Frage nach dem überwiegenden Einsatzort zu beantworten: „Für die Großstadt eignen sich wendige Modelle mit kleineren, schwenkbaren Vorderrädern. Geht es häufig über Stock und Stein, sind gut gefederte Wagen mit vier großen Reifen die richtige Wahl. Wird der Wagen häufig in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen, sind schmale und leichte Modelle sinnvoll. Für Autofahrer eignen sich Kinderwagen, die sich unkompliziert zusammenklappen lassen.“ Wichtig ist es auch, auszuprobieren, ob der favorisierte Wagen wirklich in den Kofferraum des Autos passt. In Sachen Sicherheit und Stabilität kann sich der Käufer am GS-Zeichen orientieren. Es steht für geprüfte Sicherheit und wird auch von TÜV Rheinland vergeben. Trägt der Wagen neben dem GS-Zeichen auch das Toxproof-Zeichen , garantiert der Hersteller zusätzlich, dass die Grenzen für Schadstoffe eingehalten werden.

Auch die Bremsen spielen für die Sicherheit eine wichtige Rolle. Sie müssen gut erreichbar und mit einem Fuß oder einer Hand bedienbar sein. Im Weiteren sollten sie auf zwei Räder einer Achse gleichzeitig wirken. „Sinnvoll ist es, im Laden zu testen, ob die Räder auch zuverlässig blockieren. Dabei ist es wichtig, mehrere Versuche durchzuführen, da die brandneuen Reifen meist noch eine Schutzschicht besitzen, die die Bremswirkung vermindert“, erklärt Sonntag. Qualitativ hochwertige Kinderwagen haben ihren Preis. Aber sie halten zumeist auch das, was sie versprechen. Um zu sparen, ist gegen ein gebrauchtes, gut gepflegtes Markenmodell nichts einzuwenden. „Bei Secondhandwagen sollte auf jeden Fall nach eventuellen Brüchen gefragt werden. Gurte, Klappmechanismus und Bremsen müssen einwandfrei funktionieren“, sagt der TÜV Rheinland-Fachmann und hat noch einen Tipp: „Sicherer ist es, sich im Bekanntenkreis umzuhören, da die Vorgeschichte eines Kinderwagens vom Flohmarkt oder aus dem Internet nicht immer eindeutig ist.“

Quelle:
TÜV Rheinland AG
Internet: www.de.tuv.com

mzt




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse