ÖKO-TEST Lippenstifte – Kussmund mit Hautausschlag

Gerade teure Markenlippenstifte enthalten oftmals problematische Farbpigmente. Auch Paraffine, die aus Erdöl hergestellt werden, sind in konventionellen Produkten enthalten. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung im aktuellen ÖKO-TEST-Magazin.

lippenstift

Für den richtigen Ton und Glanzeffekt bei Lippenstiften sorgen vor allem Pigmente. Das sind kleine, unlösliche Farbpartikel, die möglichst gleichmäßig im Stift verteilt sein müssen. Die haben es aber bei einigen konventionellen Produkten ganz schön in sich. Manche Hersteller verwenden etwas das gelbe Tartrazin, das Juckreiz und Hautausschläge auslösen kann, wenn es in den Körper gelangt – was bei einem Lippenstift sehr wahrscheinlich ist. In einem anderen Lippenstift wurde sogar krebsverdächtiges Anilin nachgewiesen.

Problematisch sind außerdem die Paraffine, die in den konventionellen Lippenstiften enthalten sind. Sie können sich in Leber oder den Lymphknoten anreichern. In drei Produkten fand das Labor das stark umstrittene Konservierungsmittel Propylparaben. Es steht unter Verdacht, wie ein Hormon zu wirken, und zeigte sich im Tierversuch als fortpflanzungsgefährdend. Zwei Lippenstifte im Test enthält einen Duftstoff, der häufig Allergien verursacht, während ein anderer mit einem problematischen, hormonell wirksamen, UV-Filter ausgestattet ist.

Die ÖKO-TEST-Untersuchung zeigt auch: Bei der Qualität der Lippenstifte macht es keinen Unterschied, ob diese billig oder teuer sind. Nicht nur 2,45-Euro-Produkte enthalten Schadstoffe, sondern auch Produkte, die mehr als 30 Euro kosten. Eine Ausnahme sind allerdings zertifizierte Bio-Lippenstifte. Hier können Frauen sicher gehen, dass diese ausschließlich auf natürlichen Fetten basieren und ohne billige Erdölprodukte auskommen.

Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2013 gibt es seit dem 25. Januar 2013 im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro.

 

ÖKO-TEST Verlag GmbH
www.oekotest.de

 

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1 Antwort

  1. Antonietta sagt:

    „zeigte sich im Tierversuch als fortpflanzungsgefährdend“:
    – Für Tierversuche müssen Tiere extremste Schmerzen und Qualen ohne Narkose ertragen
    – Für viele Tierversuche werden Tiere qualgezüchtet oder absichtlich krank gemacht
    – Tierversuche gefährden die Gesundheit des Menschens, da Ergebnisse nicht auf den Mensch übertragbar sind (auch Contergan wurde ausreichend an Tieren getestet!)
    – Für Tierversuche werden Steuergelder in gigantischen Summen verschwendet
    – Tierversuche behindern den medizinischen Fortschritt
    – Jedes Jahr sterben allein in Deutschland über zwei Millionen Tiere im Tierversuch
    – Es gibt ausreichende Alternativen zu Tierversuchen

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