CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

29.6.2012   |   Allgemein

ÖKO-TEST Sonnenschutzmittel – Riskante Mischungen


Alle konventionellen Sonnenschutzmittel setzen auf chemische UV-Filter. Von einigen sind hormonelle Wirkungen bekannt.

Bei Sonnencremes gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede, wie eine aktuelle Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt. Manche Hersteller mischen gleich mehrere bedenkliche UV-Filter und allergene Duftstoffe in ihrem Produkt, während andere auf problematische Inhaltsstoffe weitgehend verzichten. Leider kann sich der Verbraucher nicht am Preis der Produkte orientieren, denn einige günstigere kann ÖKO-TEST empfehlen, während manche teure Marken mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durch den Test fallen.

Alle konventionellen Sonnenschutzmittel setzen auf chemische UV-Filter. Von einigen sind hormonelle Wirkungen bekannt. Hormonell wirksame Substanzen stehen in Verdacht, für verminderte Fruchtbarkeit von Männern und die Zunahme von Missbildungen an den Fortpflanzungsorganen männlicher Babys mitverantwortlich zu sein. Auch eine Rolle bei hormonabhängigen Tumoren wie Brust- und Prostatakrebs wird in der Forschung diskutiert.

ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass manche Sonnencremes mit bedenklichen Parabenen konserviert werden. Diese Stoffe stehen ebenfalls unter Verdacht, das Hormonsystem zu beeinflussen. Einige Anbieter verwenden darüber hinaus Duftstoffe, die Allergien auslösen oder sich im menschlichen Fettgewebe anreichern können.

ÖKO-TEST empfiehlt Verbrauchern deshalb zertifizierte Naturkosmetik – besonders für Kinder und Schwangere. Denn nur diese kommt im Test ganz ohne die chemischen UV-Filter aus. Die mineralischen Filter, mit denen die Bio-Sonnencremes arbeiten, dringen nicht in die Haut ein, sondern reflektieren die Strahlung an der Oberfläche. Das ist zwar gesundheitlich unbedenklich, hat aber den Nachteil, dass der Verbraucher dadurch oft einen Weißeffekt auf der Haut in Kauf nehmen muss. Die Naturkosmetikanbieter haben den Anwendungskomfort zwar mittlerweile besser im Griff, die meisten Produkte sind aber trotzdem sichtbarer auf der Haut als viele konventionelle.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2012 gibt es seit dem 29. Juni 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

ÖKO-TEST Verlag GmbH
www.oekotest.de

Mehr zu diesem Thema

Sonnenschutzmittel: Die besten Produkte sind zugleich die günstigsten

Sonnenschutzmittel: Die besten Produkte sind zugleich die günstigsten

Teurer Sonnenschutz muss nicht sein – im Test schnitten preiswerte Mittel von Discountern und Drogeriemarktketten am besten ab. Das ist gut so, denn beim Sonnenschutz gilt: viel..

 

Gesunde Bräune gibt es nicht – Mehr als zweihunderttausend Hautkrebsfälle jährlich

Gesunde Bräune gibt es nicht – Mehr als zweihunderttausend Hautkrebsfälle jährlich

Mehr als zweihunderttausend Hautkrebsfälle jährlich machen Warnungen weiter nötig Das Schönheitsideal einer zart bronzenen Haut hält sich nun schon seit Jahrzehnten – zum.




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse