Energydrinks nichts für Kinder und Jugendliche

Mit einem Konsumzuwachs von 55 Prozent in zehn Jahren sind Energydrinks Renner auf dem Getränkemarkt.

Für Professor Berthold Koletzko, Vorsitzender der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, ist dies eine bedenkliche Entwicklung. „Energydrinks haben keine Vorteile, aber deutliche Risiken“, sagt er in der „Apotheken Umschau“.

Die Hersteller sprechen den Inhaltstoffen Wirkungen zu, wie die Steigerung der Muskelleistung und der Konzentrationsfähigkeit sowie eine erhöhte Fettverbrennung. Durch stichhaltige Untersuchungen ist dies aber nicht belegt.

Wohl aber führen Wissenschaftler Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle und Nierenversagen auf Energydrinks zurück. Auch Todesfälle bei Kombination mit Alkohol und ausgiebigem Sport werden vermutet. Koletzko fordert, Kindern und Jugendlichen von Energydrinks abzuraten.        

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 4/2012 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“
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