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15.3.2012   |   Ernährung

Ostereier von glücklichen Hühnern?


Verbraucherzentrale fordert mehr Transparenz bei der Kennzeichnung eihaltiger Lebensmittel

Wer beim Einkauf von gefärbten Ostereiern oder eihaltigen Produkten wie österlichem Hefezopf, Nudelnestern oder süßen Osterartikeln mit Eierlikör-Füllung den Tierschutz im Auge hat, sucht meist vergeblich nach Informationen zur Haltung der Tiere. Lediglich rohe Eier müssen einen aufgestempelten Erzeugercode tragen, der auch Informationen zur Haltungsform enthält. Bei bunt gefärbten und verarbeiteten Eiern sind diese Angaben freiwillig. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz fordert, dass auch für diese Lebensmittel eine Kennzeichnung verpflichtend wird. In einer Emnid-Umfrage im letzten Jahr haben 80 Prozent der befragten Verbraucher dafür votiert.

Zwar ist die Produktion und Vermarktung von Eiern aus herkömmlichen Legebatterien in Europa seit Beginn dieses Jahres verboten. Deutsche Betriebe haben zwischenzeitlich auf Bodenhaltung oder in geringerem Umfang auch auf ausgestaltete Käfige umgestellt. Aber etliche Mitgliedsstaaten wie beispielsweise Frankreich, Polen oder Belgien ignorieren diese Vorgaben und produzieren weiterhin Eier in klassischer Käfighaltung. Diese können so weiterhin in verarbeiteten Produkten landen. „Die bestehende Kennzeichnungslücke ist der Grund dafür, dass immer noch große Mengen Käfigeier verwendet werden. Und dies, obwohl Verbraucher sie mehrheitlich ablehnen”, kritisiert Susanne Umbach, Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale.

Die sogenannten ausgestalteten Käfige, in denen Hennen in Gruppen gehalten werden und geringfügig mehr Platz haben als in den klassischen Käfigen, werden in Europa derzeit toleriert. Trotz artgerechter Elemente wie Sitzstangen, Einstreufläche und einem Nest werden aber auch diese Käfige den Anforderungen des Tierschutzes nicht gerecht. Das Bundesverfassungsgericht kam ebenfalls zu dem Urteil, dass diese Kleingruppenhaltung nicht gesetzeskonform ist. Die Verbraucher-zentrale begrüßt daher den aktuellen Bundesratsbeschluss für einen rascheren Ausstieg aus der Käfighaltung bis 2023, der durch die Initiative der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Niedersachsen zustande gekommen ist.

Für das kommende Osterfest empfiehlt die Ernährungsberaterin Eier aus Freilandhaltung bzw. Bio-Eier zu kaufen und selbst zu färben. Diese sind an den Ziffern 1 und 0 an erster Stelle im Stempel auf dem Ei zu erkennen. Mit Pflanzenauszügen wie Spinat, Zwiebelschalen oder Rote Beete gefärbt, erhält man schöne bunte Ostereier und die ganze Familie hat Spaß beim gemeinsamen Malspektakel. Und wenn man schon gemeinsam in der Küche werkelt, ist auch ruck zuck ein Osterkranz mit Eiern von „glücklichen Hühnern” gebacken.

Fragen rund um das Thema Eierkennzeichnung beantwortet die Ernährungsberatung der Verbraucherzentrale auch telefonisch montags von 9 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 13 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 01805 60 75 60 30 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz; max. 0,42 Euro aus den Mobilfunknetzen).

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
www.verbraucherzentrale-rlp.de




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