CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

26.1.2012   |   Gesundheit

Asthma & Kinder – Eltern können Asthmarisiko für Kinder senken


Unbehandeltes Asthma kann die Lebensqualität erheblich einschränken

Bildquelle: Sandra Neumann – Fotolia.com
Bildquelle: Sandra Neumann – Fotolia.com

(dgk) Paul ist eigentlich ein lebhaftes Kind. Seit kurzem beteiligt er sich allerdings nicht mehr gern an den ausgelassenen Spielen seiner Freunde, weil er dabei jedes Mal stark husten muss und schlecht Luft bekommt. Manchmal steht er bedrückt am Rand und schaut zu, wie die anderen Fangen spielen. Nachts hören die Eltern ihn immer öfter husten. Schließlich gehen sie zu ihrer Kinderärztin, die bei dem Jungen ein Asthma bronchiale diagnostiziert.

Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter: Nahezu jedes zehnte Kind ist hierzulande davon betroffen. Häufig beginnt die Erkrankung bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter mit Atembeschwerden, die durch Infekte ausgelöst werden. Pfeifende, rasselnde Atmung oder Atemnot beim Toben und Spielen können Anzeichen für Asthma oder seine Vorstufen sein. Warum manche Menschen an Asthma bronchiale erkranken und andere nicht, ist noch nicht abschließend geklärt. Sicher ist, dass es verschiedene Faktoren gibt, die das Asthmarisiko erhöhen. An erster Stelle ist hierbei sicherlich die familiäre Veranlagung zu nennen. An den Genen kann man nichts ändern. Aber einige der anderen Risiken lassen sich beeinflussen. So spielen Luftver­schmutzung durch Verkehr, bakterielle Infekte des Kindes und Passivrauchen eine Rolle. Auch Anti­bio­tika-Behandlungen in den ersten beiden Lebensjahren und übertriebene Hygiene­maßnahmen werden von Fachleuten als Risikofaktor diskutiert. Neuere Studien nennen weitere Gefahren, die man vermeiden kann.

So zeigt eine taiwanesische Studie, an der über 3.700 Kinder teilnahmen,  dass auch das häufige Abbrennen von Räucherstäbchen und Ähnlichem in der Wohnung – was auch hierzulande immer beliebter wird – das Asthmarisiko bei Kindern erhöhen kann. Je öfter innerhalb der Wohnung Räucherwerk angezündet wurde, desto häufiger hatten die dort lebenden Kinder Atembeschwerden in der Nacht oder beim Sport. Und umso größer war letztlich das Asthma-Risiko der dort wohnenden Kinder. Schon länger wird zudem vermutet, dass auch die Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft das Asthmarisiko der Kinder erhöhen könnte. Eine britische Studie bestärkt diese Befürchtung – sie zeigt aber auch auf, dass es diesen Zusammenhang nur bei den Kindern gibt, deren Mütter bestimmte Genvariationen aufweisen.

Bei Kindern, die bereits Asthma haben, ist es wichtig, einer Verschlechterung vorzu­beugen. Dass Atemwegsinfekte ein bestehendes Asthma dramatisch verschlechtern können, ist bekannt. Umso wichtiger ist die Grippeschutzimpfung. Eltern asthmakranker Kinder und Jugendlicher sollten daher an die Impfungen gegen Influenza und auch gegen Pneumo­kokken denken!

Foto: Trauriges Kind – Bildquelle: Sandra Neumann – Fotolia.com

Deutsches Grünes Kreuz e.V – Internet:  www.dgk.de




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse