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04.1.2012   |   Ernährung

Lactoseintoleranz – Genereller Verzicht auf Milch und Milchprodukte meist nicht nötig

(dge) Kakao, Milchkaffee oder Joghurt – kommt es bei Ihnen nach dem Verzehr dieser Lebensmittel auch zu Durchfall, Blähungen oder krampfartigen Bauchschmerzen? Nicht alle Menschen können Milch und Milchprodukte uneingeschränkt genießen: Etwa 15–20 % der Deutschen leiden an einer Lactoseintoleranz, einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose (Milchzucker). Lactose ist natürlicherweise in Milch und Milchprodukten wie Quark, Sahne, Käse und Molke enthalten. Damit der Körper den Milchzucker verdauen kann, muss er mithilfe des Enzyms Lactase im Dünndarm in die Einzelbausteine Glucose oder Galactose zerlegt werden.

Fehlt dieses Enzym oder ist seine Aktivität vermindert, gelangt die Lactose unverändert in den Dickdarm, wo Darmbakterien sie zu Milchsäure, Essigsäure und Kohlendioxid abbauen. Mögliche Folgen sind Durchfall, Blähungen, Magenkrämpfe, heftige Bauchschmerzen sowie Völlegefühl. Nicht immer muss allerdings ein Verzicht auf Milch und Milchprodukte, die wichtige Calciumlieferanten darstellen, die Konsequenz sein. Denn meist ist eine Restaktivität des Lactose spaltenden Enzyms vorhanden. Wie viel Lactose vertragen wird, muss individuell ermittelt werden.

Eine neue Infothek der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. zeigt, wie eine Ernährungsumstellung die Beschwerden bei Lactoseintoleranz schnell und langfristig reduzieren kann: So sind beispielsweise Milch und Milchprodukte als Bestandteil einer Mahlzeit zusammen mit anderen Lebensmitteln meist verträglicher. Erlaubt sind bei Lactoseintoleranz auch lactosefreie Milch und Milchprodukte sowie ausgewählte Käsesorten, z. B. Hart- und Schnittkäse wie Gouda, Edamer und Tilsiter. Sauermilchprodukte wie Joghurt, Kefir und Sauermilch sind ebenfalls oft gut verträglich. Lactasehaltige Enzympräparate können in Absprache mit dem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft bei einer Einladung zum Essen hilfreich sein.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. Internet: www.dge.de – Bild: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., Bonn




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