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25.11.2011   |   Produkttests

ÖKO-TEST Backzutaten: Plätzchen mit Krebsgift


Ein Problem ist das krebserregende Schimmelpilzgift Aflatoxin, von dem in zwei Packungen erhöhte Werte gemessen wurden

Pünktlich zur Adventszeit wollte ÖKO-TEST wissen, wie sorgenfrei man mit der Weihnachts-bäckerei durchstarten kann. Deshalb hat das Frankfurter Verbrauchermagazin gemahlene Haselnüsse, Vanillezucker, Zimt, Kuvertüre und Cranberrys in Labore geschickt und auf problematische Inhaltsstoffe untersuchen lassen. Das Ergebnis: Vor allem Zimt und Haselnüsse haben es teilweise ganz schön in sich. Sehr gute und gute Noten gibt es dagegen für Cranberrys und Zartbitterkuvertüre.

Einige Nusspackungen sind in der Kritik, weil sie zu viele Enterobakterien enthalten. Bei empfindlichen Menschen kann dies zu Beschwerden im Magen-Darm-Bereich führen. Werden die Nüsse jedoch beim Plätzchenbacken erhitzt, zerstört das diese Keime. Ein weiteres Problem ist das krebserregende Schimmelpilzgift Aflatoxin, von dem in zwei Packungen erhöhte Werte gemessen wurden.

In Zimt steckt dagegen natürlicherweise giftiges Cumarin, das in hohen Dosen die Leber schädigen kann. Bei vielen Produkten fand das Labor viel zu hohe Werte dieses Stoffes. ÖKO-TEST empfiehlt zum Plätzchenbacken lieber Ceylon-Zimt statt Cassia-Zimt zu verwenden, weil ersterer in der Regel weniger Cumarin enthält.

Und auch einige Vanillezucker-Packungen konnten ÖKO-TEST nicht überzeugen. Der Grund: In manchen Produkten ist viel zu wenig Eigenaroma der Vanilleschote. Hauptaroma der Vanilleschote ist Vanilin. Davon sollten mindestens 1.250 mg pro Kilo Vanillezucker enthalten sein. Doch in zwei Produkten hat das Labor gerade mal 420 bzw. 580 mg pro Kilo gemessen.

Die Zartbitterkuvertüren sind größtenteils „gut“ oder „sehr gut“. ÖKO-TEST bemängelt jedoch, dass in vier Produkten der Emulgator E 476 steckt, der im Tierversuch in hohen Dosen zu Leber- und Nierenvergrößerungen geführt hat. Manchen Kuvertüren wurde zudem Aroma zugesetzt.

Am besten schnitt im Test die neue Trend-Zutat Cranberrys ab. In diesen fanden die Labors weder Pestizide und Schimmelpilzgifte, noch Allergene oder Keime.

 

Außerdem im Test

TEST Backzutaten
ÖKO-TEST wollte wissen, wie sorgenfrei man mit der Weihnachtsbäckerei durchstarten kann. Deshalb wurden gemahlene Haselnüsse, Vanillezucker, Zimt, Kuvertüre und Cranberrys in Laboren auf problematische Inhaltsstoffe gecheckt. Das Ergebnis: Vor allem Zimt und Haselnüsse haben es teilweise ganz schön in sich. In Zimt steckt das giftige Cumarin, das in hohen Dosen die Leber schädigt. Einige Nusspackungen enthalten zu viele Enterobakterien oder Aflotoxine – das ist ein Krebsgift. Manche Vanillezucker enttäuschen, weil sie zu wenig Eigenaroma der Vanilleschote haben. Sehr gute und gute Noten gibt es dagegen für Cranberrys und Kuvertüre.

 

TEST Krabbeldecken
Eigentlich dürfte es nicht zu viel verlangt sein, schadstofffreie Krabbeldecken zu produzieren. Doch das schaffen nur wenige Hersteller. Drei Modelle im Test sind gar nicht verkehrsfähig. So enthält beispielsweise die Krabbeldecke von Sterntaler zu viel des Weichmachers Diethylhexylphthalat (DEHP), den Wissenschaftler als fortpflanzungsgefährdend einstufen. In einem anderen Modell entdeckte das Labor einen zu hohen Wert des Azo-Farbbaustein p-Aminoazobenzol, der sich im Tierexperiment als krebserregend gezeigt hat.

 

TEST Babylotionen
Die Hersteller von Babylotionen werben heute vor allem damit, was in den Produkten nicht enthalten ist: „ohne allergieverdächtige Duftstoffe“ oder „ohne Mineralöl“. Allerdings sind diese Werbeversprechen mit Vorsicht zu genießen: Eine Rezeptur ohne Mineralöl kann immer noch Silikone enthalten und der Hersteller so an hochwertigen natürlichen Ölen und Fetten sparen. „Frei von synthetischen Duftstoffen“ heißt: Es kann noch immer Parfüm drin sein, und auch aus der Natur können problematische Duftstoffe kommen. Der Test zeigt jedoch, dass man bei fast allen Babylotionen sorglos zugreifen kann.

 

TEST Präparate mit Zink und Vitamin C
Zink soll bei Erkältungen helfen – das ist das Ergebnis einiger Studien. Doch wer sich diese genauer anschaut, kommt schnell auf den Boden der Tatsachen: Die beobachteten Effekte sind überaus bescheiden und selbst die Autoren halten eine allgemeine Empfehlung zur Anwendung von Zinkpräparaten für nicht gerechtfertigt. Die getesteten Nahrungsergänzungsmittel kommen nicht über ein „befriedigend“ hinaus. Einige enthalten auch zu viel Zink, was zu Störungen in der Blutbildung und Kupfermangel führen kann.

 

TEST Parfüms
Ein besonderer Duft macht begehrenswert, sympathisch – das will die Duftindustrie in ihrer Werbung den potenziellen Kunden weiß machen. Was sie verschweigt, dass viele Duftstoffe Allergien auslösen können. Manche Duftstoffe haben dabei ein höheres Allergiepotenzial, und leider stecken genau diese in mehr als der Hälfte der getesteten Parfüms. Dazu kommen noch einige andere problematische Stoffe wie polyzyklische Moschus-Verbindungen.

 

TEST Auszahlpläne
So viel ist sicher: Die gesetzliche Rente reicht im Alter nicht aus. Ruheständler in spe haben jedoch die Möglichkeit, Erspartes oder die ausbezahlte Lebensversicherung in eine Zusatzrente umzuwandeln. Dabei haben die Kunden die Wahl zwischen einem Auszahlplan mit und einem ohne Kapitalverzehr. Beim Plan mit Kapitalverzehr wird mit jeder Monatsrate auch ein Teil vom angesparten Kapital ausgezahlt – und zwar so lange, bis das eingezahlte Geld aufgebraucht ist. Die ÖKO-TEST-Analyse zeigt, dass die Konditionen vergleichsweise gut sind. Das Problem bei Plänen mit Kapitalverzehr ist jedoch: Einmal abgeschlossen kommen Anleger aus ihrem Altvertrag nicht mehr raus.

 

 

Das ÖKO-TEST-Magazin Dezember 2011 gibt es seit dem 25. November 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro

Bildquellen: ÖKO-TEST

ÖKO-TEST Verlag GmbH
www.oekotest.de

 




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