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28.10.2011     Gesundheit    19

Gefährlicher Mix: Schadstoffe in Tonern und Emissionen aus Laserdruckern

Laserdrucker belasten die Atemluft von Millionen Menschen mit einem ungefilterten Mix aus Schadstoffen, Feinstäuben und Partikeln. Die Belastungen sind extrem unterschiedlich. Die Nutzer erhalten hierüber keine Information, denn es gibt nur wenige verfügbare Analysen über Schadstoffe in Tonern und Emissionen von Laserdruckern und Kopiergeräten.

Gefahren schon für die Kleinsten

Laserdrucker, Laserfax- und -kopiergeräte sind heutzutage nahezu allgegenwärtig. Keine Schule kann heute ohne Arbeitsmaterialien und Begleitbögen aus dem Laserdrucker oder Kopiergerät auskommen. Jedoch : Die Zahl der gemeldeten Erkrankungen aus den Reihen der Schulassistenten, Sekretärinnen und Lehrpersonen steigt.

Mit besonders großer Sorge beobachten wir die Aktion „Meike- der Sammeldrachen“ der Fa. Interseroh aus Osnabrück, „Sammel mit“ von promodule Service GmbH aus Hipoltstein  und ähnliche Projekte anderer Recyclingunternehmen. Hier werden sowohl Betriebe als auch Privatverbraucher aufgerufen, leere Toner und Tintenkartuschen zusammeln und damit die Umwelt zu schonen.

„Das Sammeldrache-Projekt führt Kinder gezielt an das Thema „Aktiv gelebter Umweltschutz“ heran. Die Wiederbefüllung leerer Toner und Tinten vermeidet Abfälle, da die leeren Toner und Tinten wieder auf den Markt und nicht in den Müll gelangen.“

Aber mit fatalen Folgen!!!

 

Aus eigenen Beobachtungen wissen wir, dass sowohl die Eltern als auch die Kinder unbedenklich, ja fast leichtfertig mit leeren Tonerkartuschen umgehen. So werden diese ohne weitere Verpackung lose in Tragetaschen gesammelt, zur Sammelbox in die Schule mitgebracht und dann einzeln in den Einwurfschlitz der Box geworfen.

Bislang sind sowohl Eltern als auch den Verantwortlichen in Schulen die Gefahren durch das restliche Tonerpulver nicht bekannt.

Informieren Sie sich unter www.sicher-drucken.de über Möglichkeiten in Ihrer Schule die Gefahren zu minimieren.
Lassen Sie nicht zu, dass Sie selbst, Ihre Mitarbeiter und vor allem die Ihnen anvertrauten Kinder durch Emissionen aus Laserdruckgeräten geschädigt werden.

 

Ziel dieser Auswertung ist es, einen Überblick über festgestellte Schadstoffe und über Spitzenbelastungen zu geben. Insgesamt wurden 26 Untersuchungen ausgewertet, vom TÜV Hannover-Sachsen-Anhalt, TÜV Rheinland, TÜV Nord, dem Hamburger Umweltinstitut, der LGA Bayern, Öko Test, der Fa. Wartig-Chemie und der Fa. Indikator. Die meisten hier vorliegenden Messungen wurden von der LGA Bayern im Auftrag von Computer Bild vorgenommen, die seit über 10 Jahren Untersuchungen in Auftrag gibt, bei denen regelmäßig Schadstoffe nachgewiesen werden.

Öko-Test dagegen meidet das Thema seit 2002 und Stiftung Warentest überprüft bei den Umwelteigenschaften lediglich den Stromverbrauch und die Geräusche. Die Untersuchungen beschränken sich aus Kostengründen auf nur wenige Parameter. Die Stiftung nano-Control gibt auch Untersuchungen in Auftrag und von Betroffenen werden der Stiftung zunehmend Schwermetall-Analysen zur Verfügung gestellt.

Das Hamburger Umweltinstitut hat im Jahr 2000 erstmals für Betroffene Schwermetallanalysen bei Tonern von HP und Kyocera durchführen lassen und neben Quecksilber, Nickel und Kobalt erstmals das Ultragift Dibutylzinn in Kyocera-Tonern entdeckt. Dies zeigt, nur wenn man systematisch sucht, wird man fündig.

 

Wussten Sie, dass…

Toner für Laserdrucker erheblich mit Schwermetallen, flüchtigen organischen Verbindungen, PAKs und den Ultragiften DBT und TBT belastet sein können?

Laserdrucker bis zu einer Milliarde Partikel pro Seite in die Raumluft abgeben, darunter metallische Nanopartikel, die wie Trojaner alle körperlichen Barrieren überwinden und ins Blut und alle Organe eindringen können?

Markentoner und Emissionen auf menschliche Lungenzellen gen- und zytotoxisch wirken? Das bedeutet Krebsgefahr!

Tonerpartikel bereits in den Lungenzellen und in der Bauchhöhle von Betroffenen nachgewiesen wurden?

 

Aktuelle Untersuchungen und Studien – zu nennen sind insbesondere die sog. Tonerstudie, die australische Studie, Untersuchungen des des WKI Braunschweig, des TÜV Nord und im Rahmen von Jugend forscht – zeigen zudem, dass Laserdrucker die Raumluft signifikant mit Feinstäuben und Nanopartikeln belasten können.

Dies haben vor allem Messungen an Laserdruckern von Hewlett-Packard und Kyocera ergeben. Von der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) wurden bis zu einer Milliarde Partikel pro Seite gemessen. Bei den emittierten Partikeln handelt es sich lt. WKI überwiegend um flüchtige organische Verbindungen, die beim Aufschmelzen des Toners auf das Papier entstehen.

 

In Tonern und Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten wurden folgende Stoffe in relevanten Mengen nachgewiesen:

Metalle:
Antimon, Aluminium, Eisen, Blei, Gold, Kobalt, Cadmium Chrom, Kupfer, Mangan,
Nickel, Palladium, Quecksilber, Silber, Silizium, Strontium, Titan, Zinn, Zink

Aromatische Kohlenwasserstoffe:
Benzol, Ethylbenzol, i-Propylbenzol, Styrol, Phenol, Xylol

Organozinnverbindungen:
Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT)

Azofarbstoffe

Nitropyrene: 1-Nitropyren

Aromatische Amine: o-Anisidin

Aldehyde: n-Hexanal

 

Auch Flammschutzmittel aus den Gehäusen wurden festgestellt. Zweifellos wird auch Toner emittiert. Tonerpartikel sind grundsätzlich Mikropartikel, denen jedoch ultrafeine Nanopartikel aufliegen, die sogar abwaschbar sind. Auch Schwermetalle aus den Tonern finden sich als feine und ultrafeine Partikel wieder und können damit wie Trojaner alle körperlichen Schutzmechanismen überwinden und in das Blut, alle Organe und sogar ins Gehirn eindringen. Zudem wird die schädigende Wirkung durch die deutlich größere Oberfläche von Feinstäuben und ultrafeinen Partikeln verstärkt.

 

nano-Control – www.nano-control.de

 

Krank duch Toner >
Entzündete Augen, Atem- oder Schluckbeschwerden, Erschöpfungszustände: Die Liste möglicher Krankheitssymptome, die durch Tonerstaub aus Kopierern oder Druckern ausgelöst werden können, ist lang
24.09.2011, ZDF.Umwelt

 

 

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Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!
19 Kommentare zu diesem Artikel
  1. RumpelstilzDez 3, 2011 at 16:42Antworten

    ich habe auch 7 Jahre lang ausgehalten und hab mich von einem Tag zum
    anderen geschleppt, bis nichts mehr ging. Dachte auch als ich wußte, daß
    es vom Toner kam, ist “nur” allergisch. Doch dann wurde ein bösartiger
    Lungentumor diagnostiziert. Hätte ich das vorher gewußt, wäre ich keine
    Sekunde an meinem Arbeitsplatz geblieben. Mein Leben war mit 41 Jahren, Dank Toner, im Grunde eigentlich vorbei.    

  2. Anja-maria67Nov 17, 2011 at 19:46Antworten

    Auch ich habe 18 Jahre in Büros mit Laserdruckern gearbeitet. Selbst das Anfassen von bedrucktem Papier ruft bei mir schwerste allergische Reaktionen hervor. Anstelle ernst genommen zu werden, wird man zumeist von den Kollegen nur belächelt, das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum so viele Menschen lieber schweigen………

  3. LazarNov 17, 2011 at 10:48Antworten

    Nicht nur der Toner kann gefährlich werden, sondern auch der Papierstaub wird meist unterschätzt, der dabei produziert wird. Allergiker, die auf bestimmte Pflanzen reagieren, haben somit auch Probleme mit den pflanzlichen und chemischen Stoffen in den verschiedenen Papiersorten.

  4. Uwe AbtmeyerNov 16, 2011 at 21:48Antworten

    Als ehemaliger techn. Beamter schließe auch ich mich hier dem Thema an. In unserem  Büro waren u.a. ein Kopierer u. Faxgerät im ständigen Einsatz, sowie direkt auf meinem Schreibtisch stand ein HP Netzwerkdrucker. Nachdem ich im Jahr 2007,nach den bekannten  und verdächtigen Synthomen, neben meiner Dienststellenleitung ebenfalls unseren Betriebsarzt mehrfach aufsuchte wurde ich nur belächelt und als Einzelfall u. Spinner hingestellt. Nachdem ich sehr lange nach Heilung u. Aufklärung suchte gimng es mir zusehenst schlechter. Erst 2010 brachte ein HNO Facharzt die bittere Wahrheit ans Tageslicht.Auch die Fachklinik Borkum bestätigte die “Tonerstaubintoleranz” mit strikter Karenz zu Laserdrucker u. Kopierer . Mittlerweile kann ich meine Tageszeitung nicht mehr lesen u. soll in Kürze krankheitsbedingt pensiniert werden.Aus einer Vermutung wurde Wahrheit. Auch ich muß Verwaltungsgebäude, Banken usw. meiden. Ich frage mich warum die Bundesregierung mit den Ministerien gegen diesen”bekannten Irrsinn” nichts unternehmen, sondern auch noch behaupten das alles unbedenklich sei. Frechheit!!

  5. SchulmausNov 16, 2011 at 18:23Antworten

    Als Schulsekretärin kann ich dem Artikel voll und ganz zustimmen. Ich bediene in einem winzig kleinen Raum ohne Fenster und Lüftung zeitweise 3 Kopierer gleichzeitig. 4 Kopierer sind in diesem kleinen Kämmerchen untergebracht. Die meiste Zeit sitze ich am Schreibtisch neben einem Laserdrucker. Wenn dort größere Mengen gedruckt werden, kann ich nur arbeiten mit geöffnetem Fenster. Seit vielen Jahren habe ich Beschwerden mit den Bronchien und vor 3 Jahren endlich wurde Asthma bronchiale diagnostiziert. An manchen Tagen kann ich kaum das Telefon bedienen, weil ich ständig husten muss. Früher habe ich in einem Chor gesungen – das kann ich schon lange abhaken. Vor 2 Wochen waren Herbstferien. Ich war tatsächlich eine Woche hustenfrei aber jetzt ist es wie halt immer. Ich keuche und huste. Hoffentlich halte ich die letzten 5 Jahre bis zur Rente noch durch, denn ich lebe alleine und bin auf das Geld dringend angewiesen.

  6. loekken0Nov 16, 2011 at 16:43Antworten

    Ich kann mich den Vorgängern nur anschließen, ich habe fast 11 Jahre direkt am Laserdrucker als Beamter gearbeitet. Es kging mir schlechter und schlechter, bis ich herauskam, dass es die Feinstäube aus Laserdruckern waren, war mein Körper vollständig kaputt. In meinem Körper befandens sich enorme Mengen an Kobald und Nickel. Ich war in ganz Deutschland unterwegs um geeignete Ärzte zu finden, in Rostock und Nürnberg habe ich sie gefunden. Im Jahre 2008 wurde ich zwangspensioniert, weil ich nicht mehr konnte und weil mir meine behandelnden Ärzte empfohlen haben, an diesen Geräten nicht mehr zu arbeiten, wegen der Spätfolgen. Heute bin ich so sensilibisiert, dass ich kein Geschäft, keine Arztpraxis bzw. Krankenhaus oder auch Autogeschäfte mehr aufsuchen kann. Schon nach einer Minute habe ich wochenlange gesundheitliche Reaktionen.
    Meine Nasenschleimhäute sind noch heute nicht in Orndung.
    Ich kann nur warnen.

    • frank67Nov 16, 2011 at 20:21Antworten

      Ich frage mich, wie viele Menschen noch krank werden müssen, bis hier
      endlich was vorwärts geht (Hallo, Verantwortliche – AUFWACHEN ! ! ! ).
      Bei
      mir war es nicht anders: Mehrere Jahre habe ich vergeblich die Ursache für meine zermürbende Krankheit gesucht. Viel zu spät wurde erkannt, daß es von den Laserdruckern und dem gelaserten Papier kam. Der Tonerstaub hat meine Lungen dauerhaft geschädigt, mich von Cortison abhängig gemacht und einen Totalschaden in den Nebenhöhlen hinterlassen. Mein Immunssytem ist dermaßen aus dem Ruder gelaufen, daß selbst kurzer Kontakt zu Toner wochenlange Atemwegsbeschwerden auslösen kann.
      Der Tonerstaub lagert sich in der Lunge ab. Auch ein “Blauer Engel” hilft da wenig. Asbest wurde 50 Jahre lang verkauft, obwohl bekannt war, daß es Krebs verursacht.
      Selber denken ist noch immer der einzige Schutz.

  7. MR Ed.Okt 31, 2011 at 11:05Antworten

    Man sollte aber auch den Arbeitgeber in die Pflicht nehmen und die Geräte jährlich (so wie der Hersteller es auch vorgibt) Warten und Reinigen lassen. Ich habe teilweise Geräte gesehen die Jahrelang nicht gereinigt wurde. Was da im Gerät an Staub (Toner, Staub und Papiermehl) liegt und bei jedem Druckauftrag in den Raum gewirbelt wird ist schon beachtlich!

  8. GastOkt 30, 2011 at 21:34Antworten

    Vor einiger Zeit haben wir uns vorsorglich einen Feinstaubfilter für unseren Laserdrucker geholt ich hoffe der hält das meiste zurück

  9. krokoOkt 30, 2011 at 00:39Antworten

    Habe über 10 Jahre im Büro mit einem Laserdrucker gearbeitet. Plötzlich bekam ich, wenn gedruckt wurde, einen Hustenanfall.  So fing es an. Später kamen noch  viel mehr Beschwerden hinzu, die aber im Urlaub verschwanden. Vom Arzt wurde mir bestätigt, dass ich allergisch gegen Tonerstäube bin.
    Meine Arbeit kann ich nicht mehr ausüben. Bin auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht mehr ver-
    mittelbar. Die Tonerindustrie hat mich in das “Soziale Aus” getrieben.

  10. ErfahrenerOkt 29, 2011 at 09:33Antworten

    Gut das es auch noch Wissenschaftler gibt – Hat irgendwer mal die Studien, Empfehlungen und Risikobewertungen wirklich gelesen ? Jedes Fahrrad ist gefährlicher und jeder Toaster verstösst gegen mehr Vorschriften. Umbringen kann man sich ebenso mit beiden Geräten. Nicht ohne Grund ist das Bundesamt für Risikobewertung zu dem Schluss gekommen (auf Deutsch), dass man vorsichtig sein muss beim Umgang mit Toner (das muss man bei Fahrrädern und Toastern auch) aber Handlungsbedarf zum Schutz der Öffentlichkeit besteht nicht ! Die australische Studie kommt übrigens zu einem ähnlichen Ergebnis. Nichts wirklich fundiertes hinter der ganzen Geschichte …

    • Karin HagerOkt 29, 2011 at 15:55Antworten

      Ja, gut das es auch noch Wissenschaftler gibt, die gab es im Falle von Asbest auch. Man
      wußte über 30 Jahre, daß Asbest Krebs verursacht und hat dies im Hinblick auf die Industrie
      und mit Hilfe von “Wissenschaftlern” die der Industrie dienten, negiert.
      Ich weiß von was ich rede. Nachdem ich 7 Jahre nur noch so dahin vegetiert bin, endete das Ganze in einem bösartigen Lungentumor.
      Klar, kann man vom Fahrrad fallen oder vom Toaster einen elektrischen Schlag bekommen usw.
      nur, ob ich Fahrrad fahre, oder mir einen Toast mache, kann ich selbst entscheiden, ob ich ins
      Büro gehe und dort 8 Std. den Emissionen von Laserdruckern ausgesetzt bin eher nicht, es 
      sei denn man lebt von Hartz IV.
      Im übrigen hat die vom BfR zitierte Studie nur die Quantität und nicht die Qualität der
      Emissionen von Laserdruckern untersucht. Aber selbst die dort festgestellte Quantität würde
      auf der Straße bereits zu einem Fahrverbot führen.
      Eigentlich braucht man sich Toner nur mal anzusehen, um zu wissen das Aussagen des
      Interessenverbndes der Drucker Industrie wie, Toner ist so ungefährlich, den könnte man sogar
      essen, nur dazu dienen Menschen in einer trügerischen Sicherheit zu wiegen. Laserdrucker
      bekommt man bereits für ein paar Euro, daß wahre Geschäft ist der Toner. Wen wunderts,
      daß sich die Lobbysten so ins Zeug legen.
      Im Übrigen haben Wissenschaftler im Bauchraum eines verstorbenen Servicetechnikers
      Toner gefunden. Wenn man schon Studien, Untersuchungen etc. bemüht, sollte man
      schon pro und contra sehen. Es gibt unzählige Menschen, die durch Toner erkrankt, ja
      so gar gestorben sind. 
      Viele wissen vermutlich noch nicht einmal wodurch ihre Krankheit verursacht wurde.
      In Anbetracht dessen, sollten wir zumindest unsere Kinder schützen. Es geht auch mit
      Tinte.
       

    • elisaOkt 30, 2011 at 00:23Antworten

      Gewiss muss man vorsichtig sein im Umgang mit dem Fahrrad und dem Toaster. Wenn ich
      aber in einen Raum komme (Supermarkt, Behörde, Bank, Arzt, Autowerkstatt usw.), wo sich
      Drucker und Kopierer befinden, kann ich leider nicht  die Luft anhalten und mir  die Augen ver-
      binden. Meine Lunge und meine Schleimhäute sind durch Toner stark geschädigt. Wie soll
      ich da vorsichtig sein ????

    • VolvodafNov 16, 2011 at 18:05Antworten

      Wieso kannst du so abfällig und ignorant schreiben. Sei froh, daß es dir noch gut geht. Jeder geschilderte Fall ist einer zu viel. Tonerkranke gibt es sehr viele, nur die Ärzt, die Berufsgenossenschaft, die Gerichte, die Gutachter, die Behörden, alle sagen gebetsmühlenartig, das es sowas nicht gibt! Ich kann dir viele Fälle zeigen, nur unser Datenschutz läßt das ja nicht zu.

  11. BüromenschOkt 29, 2011 at 09:00Antworten

    Sehr guter Artikel. Ich kann mich dem aus eigener Erfahrung auch nur anschließen. Über einen Zeitraum von nahezu 6 Jahren wurde ich im Büro im kränker – wochenlanger Schwindel, Entzündung der oberen Atemwege und zunehmende Atembeschwerden, Hautstechen, Gliederschmerzen – und keiner wusste woher. Auffällige wurde dann, dass die Beschwerden in einem längeren Urlaub langsam verschwanden. Darauf beobachtete ich das ganze und stellte fest, dass es tatschlich an den Wochenenden und im Urlaub besser wurde und somit nur mit dem Büro zu tun haben kann. Letztendlich bin ich auf den Laserdrucker und Kopierer gestoßen. Ärztliche Untersuchungen haben das dann auch bestätigt. Nur das Wochenende reichte nie, um sich wirklich davon zu erholen, denn am Montag ging es wieder los. Das belastet nicht nur körperlich, sondern auch Psychisch.
    Inzwischen ist seither meine gesamte sensibilität schlimmer geworden. Selbst beim Umgang mit bedruckten Papier reagiere ich und inzwischen auch auf zahlreiche andere Stoffe und Objekte (Duftstoffe, Zeitungen, Klamotten).
    Mein Leben wurde durch Laserdrucker und Kopierer deutlich eingeschränkt!

  12. AnigerOkt 28, 2011 at 23:06Antworten

    Ich schließe mich hier dem Thema an, ich bin an meinem Arbeitsplatz krank geworden. Ich habe 7 Jahre in einem reprografischen Betrieb (Kopierladen) gearbeitet und war umgeben von mehreren Laserdruckern und Kopierern (Produktionsgeräte) in einem Raum ohne Fenster. Vor ca. 4 Jahren begann sich mein Gesundheitszustand zu verschlechtern, mit ständigen Beschwerden der oberen Atemwege, später dann auch der unteren Atemwege und Bluthochdruck. Vor 2 Jahren wurde dann Asthma bronchiale diagnostiziert. Außerdem fühlte ich mich oft krank und abgeschlagen, zuletzt brauchte ich die Wochenenden nur noch zum erholen, Aktivitäten waren kaum mehr möglich. Im 1. Quartal diesen Jahres war ich mehrmals an Bronchitis erkrankt. Da ich jetzt absolut sensibilisiert bin, kann ich nur hoffen, dass es nicht auch noch zu Spätfolgen aufgrund der Schwermetallbelastung kommen wird. Bereits nur kurzer Tonerkontakt aus Laserdruckern oder Kopierern (sie stehen ja fast überall) oder tonerbehaftetes Papier lösen bei mir erneute Beschwerden aus. Ich muss Gebäude mit tonerbasierten Geräten möglichst meiden, dadurch ist mein Leben stark einschränkt.

    • BuschOkt 29, 2011 at 01:12Antworten

      Wie kann man Toner vermeiden? Es gibt kein öffentliches Leben mehr, der Arztbesuch wird zur Hölle, denn auch dort sind Laserdrucker Standard. Das mit Toner bedruckte Papier ist einfach überall! Warum wird diese Gefahr so unterschätzt bzw. ignoriert?

      • AnigerOkt 29, 2011 at 21:19Antworten

        Genau das meine ich!!!

      • Angelika JansenNov 16, 2011 at 15:19Antworten

        Als Betroffene habe ich grundlegende Erkenntnisse durch die Stiftung nanbo-control erworben. Nach einer Meldung auf deren Seite, entsteht ein Kontakt zu betroffenen Beratern. Gutes Team!!!

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