Rückruf: Nachziehtier Schnecke von Eichhorn

Die Simba Dickie Group mit Sitz in Fürth informiert über den Rückruf folgendes Spielzeugartikel, bei welchem sich unter Umständen Kleinteile lösen die zu einer Gefahr für Kinder werden könnten.

Produkt: Nachziehtier „Schnecke“
Marke: Eichhorn
Artikel Nummer: 2440
EAN 4003046024401

 

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, wurde im Rahmen aktueller Qualitätskontrollen festgestellt dass bei einer speziellen Fallprüfung bei der Nachziehschnecke von Eichhorn mit Artikelnummer 2440 durch das Abbrechen von Fühlern Kleinteile entstehen können, bei denen die Gefahr des Verschluckens durch Kleinkinder nicht ausgeschlossen werden kann.

Simba Dickie bittet daher alle Verbraucher, dieses Spielzeug nicht mehr zu verwenden und zu dem Händler zurück zu bringen, bei dem Sie es erworben haben.

Selbstverständlich erhalten Sie einen Ersatzartikel oder es wird Ihnen der volle Kaufpreis zurückerstattet.

Simba Toys legt höchsten Wert auf die Qualität und Zuverlässigkeit seiner Produkte.
Gerade, wenn es um die Sicherheit von Kindern geht, können wir nicht vorsichtig genug sein so das Unternehmen. Daher durchlaufen alle Artikel unserer Sortimente eine Vielzahl strenger Sicherheitstests.

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die Ihnen durch diese Maßnahme entstehen und bedanken uns bei Ihnen für Ihre Unterstützung!

 

Simba Toys GmbH & Co. KG
www.simbatoys.de

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5 Antworten

  1. Ich glaube nun haben die Prüfer lange Weile! Diese Nachziehente habe ich
    meiner Enkelin gekauft. Das ist eine geniale Fertigung mit der sich die
    Kleine täglich beschäftigt. Ich bin in Panik ausgebrochen als ich
    hörte, dass es da eine Rückrufaktion gibt. Letztlich stellt sich diese
    als ein unnötige Panikmache heraus!

    Wenn ich ,egal was, fallen lasse, werden immer Kleinteile entstehen und
    diese können unter Umständen von Kleinkindern geschluckt werden. Muss
    ich jetzt die kleine Plastiktrinkflasche auch zurück geben weil die ja
    im Grunde auch bei Zerstörung Kleinteile zurück lässt, die verschluckt
    werden können? Oder gebe ich den Kindersitz zurück, weil der bei
    Zerstörung auch verschluckbare Kleinteile hinterlässt?

    Verlagert doch bitte diese durchaus wichtigen Prüfungen auf Richtlinien,
    wie Weichmacher, Gifte in den Farben, Schwermetalle in den
    Kleidungsstücken von Puppen usw. – und hört auf ständig Panik zu machen
    bei vollkommen normalen Vorgängen wie Kleinteilen. Wenn etwas kaputt
    geht – entstehen nun mal Kleinteile.

    Meine Enkelin wird Ihre Lieblings-Nachziehente vom Opa behalten – Basta!

  2. Hallo Herr Ramsfeldt,
    Ersteinmal vorweg: Wir machen keine Prüfungen.

    Zu Ihren „vollkommen normalen Vorgängen wie Kleinteilen“ möchte ich folgendes sagen.
    Tagtäglich werden in nicht nur in Deutschland Kinder und Babys in Kliniken teils Notoperiert, eben wegen dieser Kleinteile.

    Spielzeug für Kinder unterliegt ganz besonderen Bedingungen und das ist auch gut so.

    Ihre angeführten Vergleichen hinken auch ein wenig, schliesslich setze ich voraus, daß sie ihren Kindern (ich gehe mal von Kleinkindern aus) nicht Mamas Küchenschere zum Spielen überlassen.

    Mit Panikmache hat dies absolut nichts zu tun. Fragen Sie doch einfach mal in der nächste größeren Klinik mit Kinderambulanz nach, ob denn das sooo abwegig ist.

    Schliesslich ist ein solcher Rückruf auch eine Frage der Haftungsminimierung im Schadensfall.

    • Guten Morgen liebes CleanKids Team,

      da ich mich für eine Recherche eines Mandanten in München mit gerade diesem Thema beschäftigen mußte, habe ich durch Zufall genau das vor etwa 4 Monaten machen müssen. Die Angaben zu diesen Notoperationen sind von Ihrer Seite vollkommen richtig und stimmig. Wenn Sie aber weiter bohren und nachfragen, werden Sie feststellen, dass diese Kleinteile nur zu einem geringen Teil auf Spielzeug zurück zu führen sind. Es handelt sich vielfach um Legosteine, Murmeln, und dann beginnen schon die Teile, die nichts mehr mit Spielwaren zu tun haben.

      Das mein Beispiel hinken sollte – das wundert mich von Ihnen zu lesen. Eine Plastik-Trinkflasche  ist keine Schere. Im Gegensatz zu dieser , lasse ich meine Enkelin schon mit der Trinkflasche alleine. ( ich glaube das machen viele Eltern aber auch Omas und Opas)

      Und um das Thema hier noch mal deutlich zu machen – ich sehe da sehr wohl eine Panikmache, weil es in der Natur der Sache liegt, das Gegenstände die auf dem Boden zerschellen, an die Wand geworfen werden. oder mit Hilfe anderer Gegenstände zerstört werden, Kleinteile produzieren. Hier ist IMMER die Aufsichtspflicht der Eltern gefordert – Oder möchten Sie uns mitteilen, das unsere Politik dazu über gehen möchte die Eltern zu entmündigen?

      Gegen Gifte, Schadstoffe oder Schwermetalle – da habe ich nichts einzuwenden, das ist sogar wichtig diese Informationen zu haben, weil wir da als Endverbraucher keinen keine Prüfungsmöglichkeiten haben. Aber Kleinteile die nach der Zerstörung entstehen ? – Danach darf KEIN Eltern- oder Großeltern-  Teil jemals wieder ein Spielzeug kaufen.

      Ich danke Ihnen aber, das Sie sich meiner Zeilen angenommen haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen und einem riesen Respekt für Ihr Bemühen um die Verbreitung von Gefahrenmeldungen im Kinderbereich

      Ihr
      Volker Ramsfeldt

      • Nochmals Hallo Herr Ramsfeldt,

        Das ist genau der Punkt, daß eben Produkte für Kinder oder Kleinkinder nicht „zerschellen“ dürfen, wenn diese herunterfallen.

        Legosteine und Murmeln müssen den Warnhinweis tragen, daß diese für Kinder unter drei Jahren nicht geeignet sind.

        Spielzeuge für Kleinkinder unterliegen ganz anderen Normen und Vorgaben.

        Ein solches Nachziehspielzeug ist aber für Kleinkinder gedacht und somit sollte es eben keine Kleinteile produzieren, ganz gleich ob es dem Kind aus der Hand fällt oder es mit „kindlicher Kraft“ an die Wand geworfen wird. Dafür gibt es die EN71 und andere Normen. Ein solches Spielzeug, welches z.B. Alter 0+ gekennzeichent ist, darf nicht einfach auseinanderfallen.

        Gleiches gilt übrigens auch für Kindertextilien oder Plüschtiere, Knöpfe müssen einer gewissen Zugbelastung standhalten.

        Mitnichten sollte die Politik Eltern entmündigen, aber sie muss dafür Sorge tragen, daß im Rahem der Gesetzgebung solche Dinge Herstellerseitig einer Kontrolle unterliegen und im Bedarfsfall auch ein Produkt – und sei es Vorbeugend – vom Markt genommen wird.

        Sicherlich wird diese Problematik mit den Kleinteilen sehr schwierig, wenn ein zweites Kind kommt und das größere schon viele Spielzeuge hat, die eben für das Kleinere nicht geeignet sind (selbiges gerade bei uns).

        Auch Ihnen großen Dank für die lobenden Worte

        Grüße Oliver Barthel

  3. Gast sagt:

    Ich habe diese Nachziehente auch für meine Tochter, sie ist schon ein paar mal runtergefallen und abgebrochen ist nichts, ich finde es aber gut das darauf aufmerksam gemacht wird wenn eine Spielsache nicht die geforderten Standards erfüllt. Ich werde die Ente nicht zurückbringen dafür liebt meine Tochter sie zu sehr, aber ich werde nun ein wachsameres Auge und Ohr haben wenn sie damit spielt. Im Übrigen finde ich es keine Panikmache sondern nur rechtens wenn man Eltern darüber aufklärt und ihnen die Möglichkeit gibt ein Produkt zurückzubringen entscheiden kann ja jeder für sich ganz allein.

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