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08.8.2011   |   Haus & Garten

Bohnensaison – Vergiftungsrisiko durch rohe Gartenbohnen


Das Giftinformationszentrum Nord warnt anlässlich der Bohnensaison vor dem Verzehr roher Gartenbohnen.

Rohe Gartenbohnen (und auch andere Bohnenarten) enthalten Phasin im Samen wie auch in der Hülse, ein für den Menschen giftiges Proteingemisch (Lektine). Es wird erst durch Kochen zerstört.

Bohnen sind daher roh nicht genießbar sondern als sehr giftig einzustufen.

Erste Vergiftungssymptome nach 2-3 Stunden. Es kommt zu Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen. Begleitende Durchfälle können blutig sein. Neben Fieber, Schüttelfrost und Schweißausbrüchen kann es zu Krampfanfällen und Schock kommen

Vergiftungen sind mit die Häufigsten Notfälle im Kleinkindalter. Im Haushalt sind Stoffe die Vergiftungen auslösen allgegenwärtig. Wenn die Kinder zu laufen beginnen und ihre Umgebung erkunden ist alles ersteinmal Interessant. Gefahren können sie noch nicht einschätzen. Eltern können aber vorbeugen. Putzmittel, Waschmittel, Farben, Klebstoffe, Dünger, Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Kosmetikartikel, Alkohol und Medikamente müssen für Kleinkinder unzugänglich und am besten verschlossen aufbewahrt werden.
 

Oft unterschätzt: Giftige Pflanzen in Haus und Garten [LINK]

TIPP: Kinder zupfen und fühlen überall herum. Achten Sie bei der Auswahl ihrer Zimmer- und Gartenpflanzen darauf, daß diese für Kinder unbedenklich sind. Gärtnereien und Floristikfachbetriebe können sie hier fachgerecht beraten.

Die häufigsten Vergiftungerscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Erregungszustände, Halluzinationen, Verwirrtheitszustände, Beschleunigung oder Verlangsamung des Pulses, Blässe, gerötete Haut, Hitzegefühl, Schock, Bewusstseinstrübung bis Bewusstlosigkeit , Atemnot bis Atemstillstand oder Herz-Kreislaufstillstand
 

Was tun im Ernstfall?
 
Sollte doch einmal der Ernstfall eingetreten sein, heißt es „Ruhe bewahren“, dann Giftreste möglichst entfernen, aber kein Erbrechen auslösen, keine Milch trinken lassen! Substanz- und Medikamentenreste, Originalverpackungen sicherstellen zum Mitnehmen. Zögern Sie niemals, den Notruf 112 oder 19222 anzurufen
 
Sofort Giftnotrufzentrale oder Arzt anrufen.
 
Beschreiben Sie möglichst genau in kurzen Worten das Alter und Gewicht des betroffenen Kindes, die Art der Vergiftung, die eingenommene Menge, die bisher aufgetretenen Symptome und bisherige Gegenmaßnahmen
 
Eventuelle Medikamentenunverträglichkeiten oder Allergien
 
Hinterlassen Sie auf jeden Fall eine Telefonnummer, unter der Sie erreichbar sind

 

Telefonnummern der Giftnotrufzentralen  >
Giftinformationszentrum Nord zu Gartenbohnen >

mzt




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

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