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02.3.2011   |   Gesundheit - Verbraucher

Giftinformationszentrums-Nord warnt vor „Melanotan II“


Im Internet angebotene Substanz ist in keinem Land weltweit als Arzneimittel zugelassen

(umg) Der Traum von schneller Hautbräune endete im Krankenhaus: Wegen schwerer Symptome musste eine Patientin am 25. Februar 2011 in einem niedersächsischen Krankenhaus behandelt werden, nachdem sie sich 15 Milligramm „Melanotan II“ unter die Haut gespritzt hatte. Die Frau litt unter Schmerzen im Bauchraum, Schweißausbrüchen, reichlich Stuhlgang, Übelkeit, Kopfschmerzen und musste sich mehrmals erbrechen. Diese Symptome besserten sich während des stationären Aufenthalts bis auf eine latente verbleibende Übelkeit. Die Frau hatte die Substanz „Melanotan II“ über das Internet bezogen. Das Giftinformationszentrum Nord (GIZ-Nord) warnt dringend vor dem Gebrauch der Substanz „Melanotan II“.

„Melatonan II“ ist eine Substanz, die in keinem Land weltweit als Arzneimittel zugelassen ist. Im Internet wird es als hormonähnliche Substanz beworben, die unter die Haut gespritzt (subkutan injiziert) zu einer nahtlosen Hautbräunung führen soll.

„Melanotan II wird unserer Einschätzung nach in Laboratorien ohne ausreichende Kontrolle bezüglich Qualität, Reinheit und Produktsicherheit hergestellt. Melanotan II anzubieten oder zu verkaufen ist illegal“, sagt Dr. Martin Ebbecke, stellvertretender Leiter des GIZ-Nord. „Die amerikanischen und britischen Überwachungsbehörden warnen schon seit Jahren vor dieser Substanz. Nun scheint das Problem auch in Deutschland angekommen zu sein.“

Das GIZ-Nord hat die föderalen und nationalen Überwachungsbehörden in ganz Deutschland über den aktuellen Fall unterrichtet.

WEITERE INFORMATIONEN:
Giftinformationszentrums-Nord der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein (GIZ-Nord)
Dr. Martin Ebbecke
Stellv. Leiter des GIZ-Nord
Telefon 0551-38 31 80, Fax 0551-38 31 88
www.giz-nord.de




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