Beistellbetten: Damit das Baby nicht allein ist

Beistellbettchen sind profitabel für Eltern und das Baby. Seit mehr als 10 Jahren findet das Beistellbettchen in den Schlafzimmern von frisch gebackenen Eltern regen Zuspruch. Denn wenn das Baby zuvor alleine, in seinem eigenen Bettchen schlafen musste, können Eltern nun die Nähe zum Kind suchen, ohne Gefahr zu laufen, das Kind im Schlaf zu ersticken.

Ein Beistellbettchen besteht aus einer Liegefläche sowie drei vollkommen geschlossenen Seiten. Eine Seite jedoch, ist zum Teil geöffnet. Mit dieser offenen Front kann das Bettchen an die Schlafstätte der Eltern herangeschoben sowie befestigt werden. Das Baby hat seinen eigenen, gesicherten Bereich zum Einschlafen, liegt aber dennoch genau neben den Eltern. Weint das Baby in der Nacht, müssen Sie nicht einmal aufstehen, um den Schnuller in den Mund zu stecken, die milch zu reichen oder das Baby durch Ihre Berührungen zu beruhigen.

Doch viele Eltern sind unsicher, worauf es beim Kauf dieses praktischen Helferleins ankommt. Welche Produktmerkmale müssen in den Vordergrund geholt werden? Worauf können Sie verzichten?

Warum es ohne Beistellbettchen nicht geht

Sicherlich stellen Sie sich nun die Frage, ob ein Beistellbettchen unbedingt notwendig ist. Diese Frage kann Ihnen jedoch nicht direkt beantwortet werden. Eltern müssen die Vorteile des Beistellbettchens zunächst einmal genauer betrachten, um eine Antwort zu finden. Denn das Beistellbettchen hat nicht nur positive Auswirkung auf Sie, sondern vor allem auf Ihren Nachwuchs. Wenn das Bettchen direkt neben den schlafenden Eltern steht, fühlt sich das Kind sicher und geborgen. Für frisch geborene Babys kommen täglich zahlreiche Eindrücke zusammen, die das Kind überfordern können. Wenn in der Nacht kein Elternteil in hörbarer oder sichtbarer Nähe ist, wirkt dies verängstigend. Zudem animieren Sie mit Ihren nächtlichen Atemgeräuschen die Atmung des Babys. Forscherinne und Forschern ist es gelungen nachzuweisen, dass Babys durch das Hören der elterlichen Atemgeräusche deutlich weniger Atemaussetzer haben. Der plötzliche Kindstod kann dank eines Beistellbettchens ebenfalls in seiner Wahrscheinlichkeit verringert werden.

Ebenso wirkt das Beistellbettchen positiv auf frisch gebackenen Eltern. Denn vor allem Mütter leiden unter der nächtlichen Trennung vom Neugeborenen. Ein nicht erholsamer Schlaf, der aufgrund von Angst um das Baby sowie die ständige Sorge, zu einem belastenden Bestandteil des Alltags wird, fällt weg. Liegt das Baby direkt neben Ihnen, können Sie stetig wahrnehmen, ob es noch atmet, unruhig ist oder ganz entspannt schläft.

Zudem verringern Sie die Zeit, in der Sie nachts wach sind, um das Kind zu stillen oder zu füttern. Denn bei jedem Aufstehen gerät die Durchblutung in Schwung, was dazu beiträgt, dass Sie in einen wachen Zustand übergehen. Verringern Sie die Wach-Phasen in der Nacht, fühlen Sie sich am nächsten Morgen deutlich ausgeruhter.

Diese Qualitätsmerkmale sollten Ihre Kaufentscheidung prägen

Viele Eltern wissen nicht, ob Sie ein gebrauchtes oder neues Babybettchen erwerben sollen, welche Qualitätsmerkmale entscheidend sind und worauf es bei der Ausführung zu achten gilt. Sicherlich wirken zahlreiche Faktoren bei Ihrer Kaufentscheidung ein. Doch drei wichtige Aspekte sollten bei der Entscheidung für oder gegen ein Modell schwerwiegend sein.

Tipp: Mittels Vergleichsportale wie Teos.de finden Sie kinderleicht Ihr Beistellbett. Diverse Beistellbettchen werden anhand der genannten Kriterien miteinander verglichen. Ihre Kaufentscheidung fällt somit sicherlich auf das beste Produkt, das die Sicherheit sowie den Komfort ihres Kindes maximiert.

Der Werkstoff des Bettchens

Zunächst gilt es auf das Material zu achten, aus dem das Beistellbettchen gebaut ist. Die meisten Modelle bestehen aus einem robusten Holz. Ob Buche, Eiche oder ein anderes Holz, wichtig ist, dass dieses unbehandelt ist. Denn ein gesundheitsfreundliches Bettchen, dünstet keine Schadstoffe aus. Entscheiden Sie sich daher für ein unbehandeltes Holz oder wählen Sie ein geöltes Modell. Das Ölen macht das Holz länger haltbar. Bei lackierten Modellen sollten Sie hellhörig werden. Denn die meisten Lacke bringen Ausdünstungen mit sich, die vom Baby eingeatmet werden. Zudem können ältere Lackpartikel vom Bett absplittern und verschluckt werden.

Der Komfort – Lattenrost und Matratze beachten

Um den Komfort des Bettchens einzustufen zu können, achten Sie auf den Lattenrost sowie die Matratze. Bei vielen Beistellbettchen ist der Lattenrost inklusive. Achten Sie darauf, dass es sich nicht nur um eine einheitliche Platte handelt. Diese kann kaum der gewünschten Luftzirkulation gerecht werden, wodurch es zur Bildung von Feuchtigkeitsansammlungen oder gar Schimmel kommen kann. Der Lattenrost sollte daher Entlüftungsschlitze haben und in der Höhe verstellbar sein. Somit können Sie das Baby in die perfekte Schlafhöhe liegen, um in einer Ebene mit dem Kind zu schlafen.
Besonders praktisch sind hierbei stufenlos verstellbare Lattenroste. Diese bieten Ihnen immensen Handlungsfreiraum bei der Justierung der Schlafposition.

Flexibilität gewünscht?

Wenn Sie das Beistellbettchen nicht nur als Schlafstätte, sondern auch als Stubenwagen nutzen möchten, gilt es auf die Flexibilität des Modelles zu achten. Hierzu haben einige Bettchen Rollen, die das Umherschieben ermöglichen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Räder durch eine Bremse fixiert werden können.

 

Bild von Pexels auf Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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