Rasieren – eine Männersache mit Geschichte

Trockenrasierer ersparen dem Mann bei der Rasur jede Menge Zeit und Arbeit und sind zudem deutlich hautschonender als ihre Pendants der Nassrasierer. Grund genug für uns, sich dieses nützliche Gerät einmal anzuschauen.

Die Geschichte des Trockenrasierers

Die Geschichte des Trockenrasierers

Der technische Fortschritt gab Männern bereits im Jahre 1915 durch eine neue Erfindung die Möglichkeit, die eigene Rasur deutlich abzukürzen. Es war Johann Bruecker, der dem ersten Trockenrasierer 1915 zum Durchbruch verhalf. Dieser lief damals noch mit einem Aufziehmotor. Der erste elektronische Trockenrasierer erblickte im Jahre 1931 das Licht der Welt. Diesmal hieß der Erfinder Jacob Schick, der diesen 1931 entwickelte. 1937 hatte auch Johann Bruecker seinen ersten Elektrorasierer entworfen. Der Siegeszug des Trockenrasierers war nicht mehr aufzuhalten.

Welcher Kundentyp besonders von einem Trockenrasierer profitiert

Natürlich verdrängte der Trockenrasierer nicht vollständig den traditionellen Nassrasierer. Dieser erfreut sich nach wie vor bei Männern einer gewissen Beliebtheit, für die das morgendliche Rasieren ein lieb gewonnenes Ritual ist, das Kosten und Mühe wert ist. Männer hingegen, die in dem morgendlichen Rasieren eher eine lästige Pflicht sehen und sich schnell und unkompliziert rasieren möchten, fühlen sich von Brueckers Erfindung eher angesprochen. Dies gilt umso mehr, als dass diese Erfindung mit der Zeit immer ausgeklügelter und effizienter wurde. Zudem kann der Kunde sich heute über das Internet mit den angebotenen Modellen vertraut machen und einige Trockenrasierer im Vergleich zu Gesicht bekommen.

Folienrasierer und Rotationsrasierer

Der Trockenrasierer funktioniert heute entweder über eine Scherfolie mit Schwingkopf oder mit einem Rotationsscherkopf. Im ersten Fall wird von einem Folienrasierer gesprochen, wobei sich der Klingenblock unter der Folie hin- und herbewegt, sodass für die Rasur ein Kontakt zwischen Haut und Folie ausreichend ist. Im zweiten Fall wird von einem Rotationsrasierer gesprochen. Hierbei sind die drei Klingen am Scherkopf in einer dreieckigen Form angeordnet und rotieren gleichzeitig. Nutzer von Rotationsrasierern verweisen auf den Vorteil einer besseren Gründlichkeit des Rasierertyps, der die Barthaare durch die kreisende Bewegung aus allen Richtungen aufnehmen und abschneiden kann, während ein Folienrasierer die Barthaare immer nur aus einer Richtung zu bearbeiten in der Lage ist. Ein Folienrasierer passt sich den Gesichtskonturen zwar weniger gut an als ein Rotationsrasierer, ist dafür aber das erschwinglichere Modell.

Der Akku hält immer länger

Unabhängig davon, ob der Mechanismus über Vibration oder Rotation zustande kommt, werden beide Trockenrasierer durch Strom angetrieben und besitzen einen Akku, der leicht über eine Steckdose aufgeladen werden und eine Stunde halten kann. Moderne Modelle halten ohne Steckdose inzwischen sogar zwei oder drei Wochen, was den Benutzerkomfort weiter erhöht. Somit können nun auch Trockenrasierer in die Wildnis genommen werden und lange Zeit nicht von den Segnungen der Zivilisation abhängig sein.

Die Vorteile des Trockenrasierers

Neben der schnellen und unkomplizierten Rasur bietet der Trockenrasierer dem Nutzer weitere Vorteile im Vergleich zu dem Nassrasierer. Der Austausch der Klinge ist wenig bis gar nicht erforderlich und auch das Pre-Shave gehört nicht zum Pflichtprogramm. Dadurch können regelmäßig viel Zeit und Geld eingespart werden. Auch fehlt die Problematik bei Nassrasierern, dass insbesondere bei nicht gereinigten Rasierklingen Bakterien in die Haut eindringen können, die zu Verunreinigungen der Gesichtshaut führen. Auch wird die Gesichtshaut generell stärker von Nassrasierern beansprucht, wo die scharfe Klinge an die Haut angesetzt wird. Vor allem Benutzer mit Hautproblemen beklagen die stetige Verletzungsgefahr. Sie leiden besonders daran, dass sie sich regelmäßig mit dem Nassrasierer die Unebenheiten ihrer Gesichtshaut aufschneiden. Auch hierbei können Entzündungen, Pickel und Rötungen die Problematik rund um die eigene Gesichtshaut weiter verschärfen. Ein weiterer Vorteil des Elektrorasierers besteht darin, dass der Benutzer mit ihm besser mobil ist. Während bei einer Nassrasur ständig weitere Hilfsmittel mitgeschleppt werden müssen und das eine oder andere Hilfsmittel leicht vergessen wird, ist ein Rasierapparat auch ohne Hilfsmittel jederzeit startklar.

Bild/er: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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