Zeckenzeit: Zeit für die FSME-Impfung

Robert Koch-Institut: Mehr Risikogebiete für durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung (dgk) Die Zahl der Risikogebiete für durch Zecken übertragene Hirnhautentzündungen ist in Deutschland gestiegen. 156 Kreise gelten nun als Risikogebiete für die FrühsommerMeningoenzephalitis (FSME) und damit zehn mehr als im vergangenen Jahr.

Fast ganz Bayern und Baden-Württemberg gelten als Risikogebiete. Auch Südhessen, das südöstliche Thüringen sowie Teile von Rheinland-Pfalz, des Saarlands und Sachsens sind betroffen. In der aktuellen Einstufung der Risikogebiete kamen fünf Gebiete in Bayern, zwei Kreise in Thüringen und drei weitere Kreise in Sachsen hinzu, die alle an bereits bestehende Risikogebiete grenzen.

Die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine durch Zecken auf den Menschen übertragene Viruskrankheit, die mit einer fieberhaften Erkrankung unter Beteiligung der Hirnhäute (Hirnhautentzündung, Meningitis), in schweren Fällen aber auch des Gehirns und Rückenmarks, einhergehen kann.

Menschen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten und zeckenexponiert sind, empfehlen die Fachleute eine Impfung. Gegen FSME schützt eine dreimalige Impfung, die alle drei bis fünf Jahre aufzufrischen ist. 97 Prozent der 2017 gemeldeten FSME-Erkrankten (485) war dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge gar nicht oder unzureichend geimpft. Ein hoher Anteil der auftretenden FSME-Erkrankungen könnte also durch eine Steigerung der Impfquoten verhindert werden.

mehr zum Thema Zecken > PDF: Risikogebiete (am Ende) 

Quelle: Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin 17/2018

Quelle: DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.
Internet: www.dgk.de

Bild/er: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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