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02.9.2015   |   Schule & Kindergarten

Läuse: Nach den Sommerferien besonders aktiv

Läuse sind Parasiten, die vor allem Kinder befallen. Nach den Sommerferien häufen sich oft Meldungen über betroffene Kinder in den Schulklassen.

Läuse: Nach den Sommerferien besonders aktiv

„Läuse verbreiten sich fast ausschließlich durch direkten Kopf-zu-Kopf-Kontakt. Gemeinschaftseinrichtungen erleichtern es Läusen, von einem Wirt zum anderen weiterzuwandern. Typischerweise beginnt ein Befall sich zunächst durch Juckreiz und Ekzeme im Nackenbereich zu äußern“, beschreibt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, die ersten Anzeichen einer sogenannten „Pediculosis capitis“.

Haben Eltern einen Verdacht, sollten sie die Haare ihres Kindes mit einer Pflegespülung anfeuchten, sie dann Strähne für Strähne mit einem Nissenkamm (in der Apotheke erhältlich) durchgehen und anschließend auf einem hellen Tuch abstreifen. Die Läuse selbst sind hellbraun, Läuseeier sind grau-braun, leere Nissen eher weißlich. „Bestätigt sich der Verdacht, sollten sich Eltern vom Kinder- und Jugendarzt ein für das Alter ihres Kindes geeignetes Mittel verordnen lassen und die entsprechenden Anweisungen genau befolgen, um die Läuse wieder los zu werden. Eine mehrfache Behandlung ist leider immer erforderlich, da die Kopflausmittel bei einmaliger Anwendung meist nicht alle Eier abtöten können“, erklärt Dr. Fegeler. Wirksame Läusemittel enthalten entweder Gifte, die auf das Nervensystem der Läuse einwirken, oder wirken über eine Verstopfung der haarfeinen Atemwege der Läuse. Bei einigen gifthaltigen Mitteln sind Resistenzen beschrieben worden.

Hausmittel wie Vaseline, Mayonnaise, Olivenöl, Terpentin und Teebaumöl sind nicht wirksam.

In Deutschland gibt es eine ärztliche Meldepflicht für einen Läusebefall. Eltern sind verpflichtet, die Schule oder den Kindergarten über den Läusebefall ihres Kindes zu informieren.

Quelle: hautnah dermatologie

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
Internet: http://www.kinderaerzte-im-netz.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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