Sportlicher Herbstspaziergang: Nordic Walking

(dgk) Der Herbst beginnt und lädt mit seinen bunten Blättern zum Spazierengehen ein. Wer in der Natur zugleich auch etwas für Herz und Kreislauf tun möchte, sollte es einmal mit Nordic Walking versuchen. Der Ausdauersport mit den beiden Stöcken hält nicht nur fit – er schont auch Gelenke, Bänder und Sehnen und ist gut für die Figur.

Die Sportart aus dem hohen Norden hat inzwischen eine feste Anhängerschaft. Kein Wunder: Beim Nordic Walking werden nicht nur die Bein- und Gesäßmuskeln aktiviert, wie beim Gehen oder Joggen, sondern auch fast alle Muskeln des Oberkörpers – vor allem an Armen, Schultern, Brust und Rücken. Dabei werden rund 400 Kilokalorien pro Stunde verbraucht.

Nordic Walking löst Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich, stärkt die Venen und beugt Krampfadern und Besenreisern vor. Es optimiert das Immunsystem, macht belastbarer, gelassener und ausdauernder im Alltag. Außerdem hilft es dabei, Stress und Aggressionen abzubauen und verlangsamt den natürlichen Alterungsprozess.

Die Lauftechnik des Nordic Walking ähnelt der Bewegungsausführung des Skilanglaufes und kann in jedem Alter erlernt werden. Sinnvoll ist es, mit einem Kurs in diese effektive Sportart einzusteigen. Denn die optimalen Bewegungsabläufe kann man am besten unter fachlicher Anleitung einüben. Viele Turnvereine, Krankenkassen und Fitness-Studios bieten solche Anfängerkurse an. Nordic Walking nutzt den physiologischen, diagonalen Bewegungsablauf beim Walken durch den bewussten Stockeinsatz. Der rechte Stock hat dann Bodenberührung, wenn der linke Fuß aufsetzt und umgekehrt. Durch einen kräftigeren Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Tempo erhöht und die Effektivität der Trainingseinheit gesteigert werden. Die geeignete Stocklänge muss jeweils individuell ermittelt werden.

Nordic Walking kann man ganzjährig, überall und bei jeder Witterung ausüben. Untrainierte über 35 Jahre sollten sich sicherheitshalber vor Trainingsbeginn von einem Arzt untersuchen lassen. Beim „Sportcheck“ prüft dieser zum Beispiel, ob Herz und Gelenke gesund sind. Bestehen Atemwegsbeschwerden, muskuläre Probleme oder andere Gesundheitsschäden, kann ein ärztlicher Befund zum Beispiel auch einem Nordic Walking-Kursleiter helfen, die Stunden besser an die Bedürfnisse des Freizeitsportlers anzupassen. Durch schnelleres oder langsameres Gehen kann man auch die Intensität des Trainings variieren.

Diese Sportart eignet sich auch für Menschen, die bereits medizinische Vorerkrankungen haben. Egal, ob zu hoher Cholesterinspiegel oder Blutdruck, ob Herz-Kreis­laufprobleme oder Diabetes: Nordic Walking ist der ideale Einstieg in neue sportliche Betätigung, fördert die Durchblutung und verbessert die Sauerstoffversorgung im ganzen Körper.

DEUTSCHES GRÜNES KREUZ
Internet: www.dgk.de

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