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18.5.2012   |   Freizeit und Urlaub

Der richtige Sonnenschutz für mein Kind

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und die Kinder sind nicht zu bremsen. Wer sie da noch im Haus halten kann, muss schon sehr gute Argumente haben. Verständlich, denn die warmen Temperaturen locken alle ins Freie. Toben, Planschen und Spielen stehen ganz oben auf der To-Do-Liste der Kinder. Gesundheitlich gesehen ist der Aufenthalt im Freien natürlich sehr gesund, wird doch unter Einfluss der Sonneneinstrahlung das wichtige Vitamin D überhaupt erst gebildet. Das stärkt die Knochen und verhindert besonders bei den ganz kleinen Kindern die gefährliche Rachitis, die in jüngster Zeit von den Kinderärzten wieder häufiger behandelt werden muss.

Doch die Sonne hat natürlich nicht nur Vorteile. Wie jeder weiß, ist die Strahlung schädlich und gilt als einer der wichtigsten Auslöser für Hautkrebs. Die Haut vergisst nicht und jeder Sonnenbrand trägt dazu bei, dass die Haut geschädigt wird und sich vielleicht ein Krebs ausbildet. Kinder sollten daher nie ohne ausreichenden Sonnenschutz das Haus verlassen.

Schutz durch Sommermützen

Das wohl wichtigste Accessoire für den Sommer ist die Mütze. Eine gute Sommermütze sieht nicht nur schick aus – leider der für viele Eltern beim Kauf wichtigste Aspekt – sondern sie schützt auch wirklich. Ein Schild schützt die Augen vor der Sonneneinstrahlung, ein Nackenschutz die empfindliche Körperpartie am Hals. Sinnvoll ist es, wenn die Sommermütze einen UV-Schutz integriert hat. Inzwischen gibt es Sommermützen mit Lichtschutzfaktor 50. Dennoch sollten die Kinder und vor allem Babys niemals zu lange in der Sonne verharren, erst recht nicht in der Mittagssonne. Empfohlen wird seitens der Experten, die Sonne von 12:00 bis 15:00 Uhr zu meiden. Selbst der Aufenthalt im Schatten kann auf ungeschützter Haut zu dieser Tageszeit einen Sonnenbrand begünstigen.

Schutz durch Bekleidung

Da nicht nur der Kopf des Kindes geschützt werden soll und die Sommermütze folglich nicht ausreichend ist, kommt es auch auf die weitere Bekleidung an. Baumwolle ist luftig und schützt ausreichend, vor allem, wenn auch hier auf UV-Schutz gesetzt wird. Bei Shorts und T-Shirts sind ebenfalls Modelle erhältlich, die den Schutz vor der Sonneneinstrahlung mitbringen. Den besten Schutz bietet dunkle Kleidung, allerdings kann es darunter auch sehr warm werden. Daher werden die meisten Eltern sicherlich in erster Linie zu weißer und heller Kleidung greifen. Gerade am Strand sollte besser mehr Haut als weniger bedeckt sein, vor allem bei Babys. Ihre empfindliche Haut kann die UV-Belastung besonders schlecht kompensieren. Die Haut der Kleinsten ist sehr dünn und schützt sich nicht selbst. Ein Baby sollte niemals gebräunt vom Aufenthalt an der frischen Luft zurückkommen! Das gilt zumindest für den ganzen Körper, dass die Händchen schon von den ersten Frühlingsstrahlen zart gebräunt werden, ist fast unvermeidbar.

Schutz durch Sonnencreme

Natürlich müssen die Kinder mit einer guten Sonnencreme geschützt werden. Ein hoher Lichtschutzfaktor sollte gewählt werden, mindestens 30 oder höher. Sunblocker sind übrigens ein Missverständnis: Gänzlich geblockt werden können die Strahlen der Sonne nicht. Wichtig ist jedoch, dass die Sonnencreme über mineralische Filter verfügt – das ist besser verträglich für die zarte Kinderhaut – und dass nicht nur UVA- und UVB-Strahlen gefiltert werden, sondern auch Infrarotstrahlung. Es ist erwiesen, dass diese zur Entstehung von Hautkrebs beitragen kann.

 

 




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