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16.3.2012   |   Gesundheit

Heuschnupfenzeit: Die Pollen sind los! – Tricks gegen die schlimmsten Anfälle


Niesen, Husten, Atemnot: Während sich die einen aufs Frühjahr und die ersten Sonnenstrahlen freuen, beginnt für andere die schlimmste Zeit im Jahr.

Rund 16 Prozent aller Menschen in Deutschland leiden am sogenannten „Heuschnupfen“, einer Allergie gegen Pollen beziehungsweise Blütenstaub. Mit kleinen Tricks lassen sich die schlimmsten Anfälle abmildern.

Eigentlich ist die Immunabwehr unseres Körpers ja eine gute Sache. Sie bekämpft körperfremde Substanzen und sorgt so dafür, dass wir gesund bleiben. Manchmal aber wirft sich das Abwehrsystem mit voller Kraft auf Substanzen, die für den Körper eigentlich harmlos sind. Zum Beispiel auf Pollen. Niesen, Husten, Atemprobleme bis hin zu Asthma können die Folge sein. Wer im Frühjahr oder Sommer an einer vermeintlich nicht enden wollenden Erkältung leidet, sollte sich vom Arzt auf Allergien untersuchen lassen.

Warum einige Menschen heftig unter Allergien leiden und andere davon verschont bleiben, ist nicht wirklich geklärt. Allerdings ist das Risiko, an Allergien zu erkranken, größer, wenn Geschwister oder Eltern ebenfalls davon betroffen sind.

Schadstoffe wie Tabakrauch, Formaldehyd-Ausdünstungen aus Holzspanplatten oder Faserplatten und erhöhte Feinstaubwerte können ebenfalls den Ausbruch von Allergien beschleunigen. Daher ist es gut, beim Kauf von Möbeln, Farben, Bodenbelägen und Tapeten auf Umweltsiegel wie den Blauen Engel zu achten.

Wer an Pollenallergie leidet, sollte versuchen, den Kontakt mit dem Blütenstaub möglichst zu reduzieren. Ratsam ist, nur sparsam oder nach einem Regenguss zu lüften. In ländlichen Gegenden ist die Pollenkonzentration am Morgen am höchsten, in Innenstädten steigt sie erst im Laufe des Tages an.

Pollenallergiker sollten ihre Kleidung, die sie tagsüber getragen haben, nicht im Schlafzimmer ablegen, sich abends die Haare bürsten oder waschen und die Wohnung möglichst oft feucht wischen. Außerdem sollten sie auf das Rauchen verzichten. Statt Nasentropfen mit abschwellender Wirkung zu verwenden ist es sinnvoller, die Nase mit Salzwasser zu spülen. Wer zu sehr leidet, kann sich vom Arzt über eine sogenannte Hyposensibilisierung beraten lassen.

Ausführliche Informationen über Heuschnupfen, Haustaub-, Lebensmittel-  und andere Allergien bietet die Broschüre “Allergien“ der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Zum Bestellen oder zum Download unter www.verbraucher.com




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