CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

11.5.2011   |   Schule & Kindergarten

Kinder rechtzeitig auf den Schulweg vorbereiten


Unfallkasse Rheinland-Pfalz gibt Tipps

„Was man als Fußgänger wissen muss, sollten Kinder frühzeitig lernen – nicht erst dann, wenn die Schule anfängt“, rät die Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Doch auch Schulanfänger, die sich bereits relativ sicher im Straßenverkehr bewegen können, müssen den künftigen Schulweg mit all seinen Gefahren kennenlernen und üben. Das richtige Verhalten im Straßenverkehr geht Kindern am besten in „Fleisch und Blut“ über, wenn sie es über einen längeren Zeitraum immer wieder trainieren.

Parkende Autos versperren die Sicht - Bild: Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Parkende Autos versperren die Sicht – Bild: Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Vorbildfunktion notwendig
„Niemand sollte die Bedeutung unterschätzen, die das Vorbildverhalten von Erwachsenen auf Kinder hat“, appelliert Konrad Klöckner, Ansprechpartner bei der Unfallkasse für den Schulbereich, deshalb nicht nur an Eltern. Er sieht alle Verkehrsteilnehmer in der Pflicht. „Ein erwachsener Mensch, der bei roter Ampel über die Straße läuft, meint Gefahren einschätzen bzw. auf diese angemessen reagieren zu können. Kinder, die dieses Fehlverhalten nachmachen, sind sich der Gefahren nicht bewusst“, warnt der Sicherheitsexperte.

Kinder nehmen anders wahr
Die Teilnahme im Straßenverkehr ist für Kinder viel schwieriger und gefährlicher als für Erwachsene. Kinder können aufgrund ihrer Körpergröße nicht über parkende Autos sehen. Umgekehrt nehmen Autofahrer die Kinder nicht bzw. zu spät wahr, wenn sie am Straßenrand oder zwischen Fahrzeugen mit ausgestrecktem Arm signalisieren, dass sie die Straße überqueren möchten. Hinzu kommt, dass Kinder Geräuschquellen nicht sicher orten können, ihr Sichtfeld gegenüber einem erwachsenen Menschen eingeschränkt ist und sie die Geschwindigkeit insbesondere des entgegenkommenden Verkehrs nicht richtig einschätzen können. Diese Fakten sowie das spontane und oft auch unberechenbare Verhalten von Kindern müssen alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigen und ein besonderes Augenmerk auf sie richten.

Schulwegtraining
Eltern helfen ihren Kindern und schützen sie, wenn sie rechtzeitig mit dem Üben des Schulwegs beginnen. Die Erwachsenen sollten sich beim Training von den Kindern führen lassen und sie dabei beobachten. Auf Verkehrspunkte, an denen sie unsicher reagieren, ist besonders zu achten. Ganz wichtig: Kindern soll das Schulwegtraining Spaß machen. Mit Lob und Anerkennung also nicht sparen. Dagegen sollten sie auf zu großes Angstmachen vor den Gefahren im Straßenverkehr verzichten. Das schüchtert Kinder ein und verunsichert.

Kinder sind abgesichert
Schulkinder sind auf den Wegen zur Schule und von dort nach Hause gesetzlich unfallversichert. Zuständig ist für die rheinland-pfälzischen Schulen die Unfallkasse in Rheinland-Pfalz. Eine sinnvolle Hilfe beim Schulwegtraining ist die Broschüre „Gib Acht – Schulanfänger“. Eltern, die von der Schule noch kein Exemplar erhalten haben, finden die Lernhilfe auf der Internetseite der Unfallkasse Rheinland-Pfalz: www.ukrlp.de Suchwort: Schulanfänger

 

Unfallkasse Rheinland-Pfalz: www.ukrlp.de

 




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse