Reizüberfluteter Nachwuchs

Emotionale Schwierigkeiten, Störungen des Sozialverhaltens, Ängste, Hyperaktivität – fast drei Viertel der Deutschen (73,2 %) sind der Ansicht, Kinder sind heute verhaltensauffälliger als noch vor etwa 10 bis 15 Jahren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“.

Gefragt nach den Ursachen für die psychischen Probleme der Sprösslinge antwortet die Mehrheit (87,8 %): Schuld ist die Reizüberflutung beispielsweise durch Fernsehen oder Internet. Nahezu ebenso viele (82,8 %) sind der Ansicht, viele Eltern überforderten ihre Kinder auch durch Leistungsdenken und durchgeplante Freizeitaktivitäten. Zwei Drittel (67,4%) meinen zudem, dass erhöhte Ansprüche in der Schule Kinder ebenfalls zunehmend überforderten und daher vermehrt zu Verhaltensauffälligkeiten führten.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2065 Befragten ab 14 Jahren.


Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“
www.apotheken-umschau.de
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E-Mail: presse@wortundbildverlag.de

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1 Antwort

  1. Frank sagt:

    Die Ansicht kann man durchaus teilen. Neben der gestiegenen Reizüberflutung durch Fernsehen und Videospiele kommt ein Bewegungsmangel von Kindern, gerade in Großstädten, dazu. Das war in früheren Zeiten, wo es noch keine Autos gab bestimmt anders. Aber solange Kinder neue Videokonsolen und Videospiele wollen, solange wird es von der Industrie verkauft. Ängste entstehen sicherlich auch durch den Leistungsdruck, den Kinder in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind, wo es nur darum geht später überhaupt einen Job zu bekommen.

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