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01.12.2010   |   Chemie & Co - Schule & Kindergarten

Asbest: Gefahren bei der Bearbeitung von Speckstein


Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat bereits am 08.11.2001 ein Bearbeitungsverbot für Speckstein an den Schulen verfügt

In vielen Schulen und Kindergärten wird noch heute Speckstein von Kindern künstlerisch bearbeitet. Da der Stein sehr weich ist, lässt er sich gut formen und bearbeiten und wird daher auch oft in der Kunsttherapie eingesetzt.

In Speckstein können Asbestfasern enthalten sein. Im Allgemeinen sind Talklagerstätten karbonatischer Herkunft asbestfrei. Serpentinitische Lagerstätten könnten Asbest beinhalten, diese werden aber weltweit nicht mehr abgebaut. Da eingeatmete Asbest-Fasern u.a. Lungentumore verursachen können, sollte nur Speckstein zum plastischen Gestalten verwendet werden, für den ein nachvollziehbarer und dokumentierter Herkunftsnachweis erbracht wurde. Bei Verwendung in Industrieprodukten sind Unbedenklichkeitsbescheinigungen vor Verwendung erforderlich.

Die häufigsten Farben sind weiß, violett, rosa, grün, grau, schwarz, braun und blau, allerdings kommen diese in vielen Abstufungen vor und können nicht immer klar einer Farbe zugewiesen werden

Speckstein, in dem Asbest enthalten ist, ist aber auch nur dann gesundheitsschädlich, wenn der Asbest z.B. durch Bearbeitung freigesetzt wird.

Eltern sollten mit den Erzieherinnen bzw. den Lehrkräften dieses Thema ansprechen!

Weitere Informationen:
Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat am 08.11.2001 ein Bearbeitungsverbot für Speckstein an den Schulen verfügt, und auch das für die Kindertageseinrichtungen zuständige Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen hat empfohlen, von einer Specksteinbearbeitung bis auf weiteres abzusehen.

Mehr hierzu >>
http://www.vis.bayern.de/produktsicherheit/produktgruppen/spielwaren/specksteine.htm


Quellen: wikipedia.de | VIS-Bayern




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