CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

15.9.2014   |   Gesundheit

Katzenbisse nicht auf die leichte Schulter nehmen

Katzen sind sanftmütige Mitbewohner. Sie umschnurren und umgarnen uns, wollen gestreichelt, gefüttert und bespielt werden. Doch bekanntlich sind sie recht eigenwillig. Besonders dann, wenn sie blitzartig ihre Zähnchen in die liebkosenden Hände hauen. Das kann üble Folgen haben.

Vorsicht Katzenbisse

Zwar heilen die kleinen Bisswunden an unserer Hautoberfläche rasch ab. Weil die spitzen Zähne aber recht tief greifen, gelangen über sie auch Keime tiefer in die Haut. Dort können sie sogar an Gelenken und Sehnen eine böse Entzündung auslösen.

GPSP -Tipp: Reinhard Bornemann, Arzt und Redakteur der Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen empfiehlt: „Katzenbisse oder -kratzer immer gleich desinfizieren und gut beobachten. Zeigen sich trotz Desinfektion Entzündungszeichen wie Rötung oder Schwellung, besser gleich zum Arzt gehen!“ Dort muss entschieden werden, ob ein Antibiotikum nötig ist.

Dass es sinnvoll ist, dann ein Antibiotikum zu geben, zeigt eine neue US-amerikanische Studie der Mayo-Klinik (1). Von den rund 200 Menschen, die sich nach einem Biss der üblen Sorte dort vorstellten, musste ein Teil sofort operiert oder intravenös mit Antibiotika behandelt werden. Von den vielen Patienten (154), die mit antibiotischen Medikamenten gleich nach Hause gehen durften, musste nachträglich noch jeder Siebte operiert werden oder intravenös Antibiotika erhalten.

(1) Babovic N u. a. (2014) Cat Bite Infections of the Hand: Assessment of Morbidity and Predictors of Severe Infection. Journal of Hand Surgery; 39, S. 286

Quelle: Gute Pillen – Schlechte Pillen
Internet: http://gutepillen-schlechtepillen.de/

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

Weitere Artikel zum Thema




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse