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14.2.2011   |   Verbraucher

Waschmittel – viel Chemie in Jumbopackung


„Scheininnovationen und Packungswirrwarr ziehen Verbrauchern das Geld aus der Tasche. Zugleich werden immer mehr Chemikalien verwendet, die Umwelt und Gesundheit belasten“, sagt Dirk Petersen von der Verbraucherzentrale Hamburg

Bild:  StromBer - wikipedia

Bild: StromBer – wikipedia

Wer die XXL-Packung seines Waschmittels aus dem Supermarkt trägt, schleppt eine Menge nutzloser und umweltschädlicher Füllstoffe mit. Auch der Werbung für Hygiene- und Weichspüler sollten Verbraucher nicht glauben. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hamburg hin, die unter www.vzhh.de einen Onlineratgeber „Waschmittel“ ins Netz gestellt hat.

Die Industrie nutze die Furcht der Verbraucher vor Keimen und drücke Hygienespüler in den Markt. Die aber seinen überflüssig und führten zu einem stärkeren Eintrag von Chemikalien in die Gewässer.

Die seit einiger Zeit wieder verstärkt angebotenen Jumbo-Packungen der Waschpulver seien mit ihren Füllstoffen eine Belastung für die Umwelt und häufig auch für Haushaltsgeld. Auch bei Weichspülern und Flüssigwaschmitteln kursieren vermeintliche Sonderangebote. So ist von Lenor eine Drei-Liter-Flasche Summerbrise für 27 Wäschen im Handel. Dabei reicht die Standardgröße mit 1 Liter für 28 Wäschen und kostet weniger.

„Scheininnovationen und Packungswirrwarr ziehen Verbrauchern das Geld aus der Tasche. Zugleich werden immer mehr Chemikalien verwendet, die Umwelt und Gesundheit belasten“, sagt Dirk Petersen von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Im Onlineratgeber nennt die Verbraucherzentrale Produkte, die Verbraucher sich in Zukunft sparen können. Dort finden sich auch Hinweise, wie man am besten Preise vergleicht und Mogelpackungen erkennt.

Vorgestellt werden Waschmittel, die das europäische Umweltzeichen, die „Euroblume“, tragen. Neben ökologischen Waschtipps gibt es auch Informationen zu Abwasser und Gentechnik.

Onlineratgeber der Verbraucherzentrale >>




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