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28.12.2011   |   Kindersicherheit

An Silvester auf die Sicherheit der Kinder achten


Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e. V. gibt Tipps für den sicheren Umgang mit Knallkörpern

Norderstedt: Zum Jahreswechsel erleiden bundesweit jährlich mehr als 200 Kinder schwerste Verletzungen wie Verbrennungen, Augenverletzungen und Hörschäden durch Unfälle mit Böllern und Feuerwerksraketen.

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. warnt vor leichtsinnigem Umgang mit Feuerwerkskörpern.

 

Mit diesen Sicherheitsmaßnahmen kann man sich und seine Kinder schützen:

Kinder und Jugendliche auf die Gefahren hinweisen und nie alleine Feuerwerkskörper abschießen lassen.

Immer auf einen großen Sicherheitsabstand der umstehenden Personen zum Feuerwerk achten.

Feuerwerkskörper der Klasse II dürfen nur von Personen über 18 Jahren erworben und im Freien angezündet werden.  

Nur Feuerwerkskörper mit einer BAM-Nummer sind geprüft und in Deutschland zugelassen. Keine Billigimporte kaufen, die nicht zugelassen sind.

Feuerwerkskörper nicht selbst basteln oder gekaufte manipulieren.

Die Silvesterraketen müssen kippsicher aufgestellt sein. Nicht von Balkonen oder Fenstern Raketen abschießen. Niemals mit Raketen auf Menschen, Tiere, Balkone, Häuser, brennbare Materialien zielen.

Blindgänger nicht erneut anzünden – liegenlassen, mit Wasser übergießen oder in einem Wassereimer unschädlich machen.

Alkoholisierte Personen sollten keine Feuerwerke abbrennen.

Auch Wunderkerzen gehören nicht in Kinderhände.

Böller und Knallfrösche nicht in Hosentaschen aufbewahren. Sie können durch Reibung entzünden und schwerste Verbrennungen im Genitalbereich verursachen.

 

Wichtigste Erste-Hilfe-Maßnahme bei Verbrennungen:
Die verbrannten Stellen sofort für 10 bis 15 Minuten mit Wasser (nicht kälter als 15°C) kühlen und den Notarzt 112 rufen beziehungsweise den Arzt aufsuchen.

 

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.: Paulinchen e.V. berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, so dass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen. Mit verschiedenen Präventionskampagnen warnt Paulinchen e.V. vor den Gefahren durch heiße Flüssigkeiten und Flächen, sowie Feuer, Strom und Säuren.

 

Paulinchen e.V. www.paulinchen.de




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