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16.12.2010   |   Allgemein

Weihnachtszuschlag bei Süßwaren


„Die süßen Sachen individuell und kreativ selbst verpacken – das erfreut und überrascht die Beschenkten“, sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale, und rät: „Muten Sie ihren Kindern gerade zur Weihnachtszeit keine Dauerwerbung im Kinderzimmer zu“

Süßwaren in Weihnachtsverpackung sind bis zu 165 Prozent teurer als die gleichen Produkte in der Standardpackung. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg. Ferrero verlangt für Rocher in der weihnachtlichen Plastikglocke 41 Cent pro Kugel, in der Normalpackung kostet sie 18 Cent – Weihnachtszuschlag: 128 Prozent. Storck berechnet für zwei einfache Pappsterne auf der Merci-Packung 2,24 Euro. Dadurch verdoppelt sich der Preis für die Schokoladenriegel im Vergleich zur Standardware. Milkas in der Form leicht veränderte als Weihnachtsmann verkleidete Tafel Schokolade lässt den Preis um 62 Prozent steigen. Nur drei Beispiele aus einer Liste von 24 Produkten, im Internet unter www.vzhh.de mit Abbildung und Bewertung veröffentlicht.

Überdies stellte die Verbraucherzentrale fest, dass Weihnachtsartikel im Einzelhandel oft hoch aufgetürmt auf Sonderflächen stehen, damit sie besonders ins Auge fallen. Ein Vergleich des Grundpreises mit der Standardware, die sich häufig weiter entfernt in den Regalen findet, ist dadurch kaum möglich. Schlimmer noch: Preise fehlen bei Weihnachtsartikeln auf Sonderflächen mancherorts komplett.

Die Verbraucherzentrale gewann zudem den Eindruck, dass einige Anbieter die Adventszeit mit einer Dauerwerbesendung verwechseln und eine frühe Kundenbindung erreichen wollen. So muten Mars mit dem Kalender „Celebrations“ und Ferrero mit „Kinder friends“ den Kindern 24 Tage lang zu, die Vorfreude auf das Weihnachtsfest mit ihren Marken zu verbinden.

„Die süßen Sachen individuell und kreativ selbst verpacken – das erfreut und überrascht die Beschenkten“, sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale, und rät: „Muten Sie ihren Kindern gerade zur Weihnachtszeit keine Dauerwerbung im Kinderzimmer zu“.

Die für die Untersuchung gekauften Artikel wird die Verbraucherzentrale einer gemeinnützigen Kindereinrichtung zur Verfügung stellen.


Verbraucherzentrale Hamburg e.V.
Kirchenallee 22, 20099 Hamburg
Telefon: (040) 24832-0
Email: info@vzhh.de
Internet: www.vzhh.de




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