Lebensmittelüberwachung rät zu sorgfältigem Umgang mit Fleisch

Medienberichten zufolge soll Fleisch im Verkehr sein, das mit dem bislang weitgehend unbekannten Verderbniserreger Clostridium estertheticum belastet und verdorben ist. Die rheinland-pfälzische Lebensmittelüberwachung hat unverzüglich reagiert und geht den Vorwürfen nach, ob hiervon auch Betriebe in Rheinland-Pfalz betroffen sind.

Zudem werden die Behörden in einem aktuellen Sonderprobenabruf flächendeckend in Rheinland-Pfalz Proben von vakuumierten Fleisch aus Großhandel und Gastronomie entnehmen und im Labor untersuchen lassen.

Den Verbraucherinnen und Verbrauchern ist zu raten, beim Kauf von Fleisch auf den Zustand der Verpackung zu achten: Ist die Verpackung beschädigt oder aufgebläht? Riecht das Fleisch beim Auspacken auffallend? Ist dies der Fall, dann sollte das Fleisch nicht verzehrt werden.

Nur in Ausnahmefällen ist Ursache des Verderbs von Fleisch das in den Berichten genannte Bakterium. Gerade in der heißen Jahreszeit ist erfahrungsgemäß die wesentliche Ursache des Verderbs von Lebensmitteln die Unterbrechung der Kühlkette, z.B. unmittelbar nach dem Kauf oder zu Hause.

Fleisch und andere kühlbedürftige Lebensmittel sollten an heißen Tagen immer am Ende des Einkaufszettels stehen und müssen in einer Kühltasche transportiert werden. Wurde die Kühlkette einmalig unterbrochen, kann erneute Kühlung den vorzeitigen Verderb nicht mehr aufhalten. Fleisch sollte generell vor dem Verzehr stets gut durcherhitzt werden.

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
Mainzer Straße 112
56068 Koblenz

Telefon 0261 9149-0
Telefax 0261 9149-190
E-Mail poststelle(at)lua.rlp.de

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