Täglich grüßt das Murmeltier – Die Zustellinformationen bei DHL

„Ihr Paket kommt heute zwischen 10:15 und 14:45 Uhr“ – eine Information, die bei DHL-Kund*innen regelmäßig Hoffnung weckt. Doch nicht selten passiert genau das Gegenteil: Das Paket kommt früher, später oder gar nicht – während der Sendungsstatus stoisch etwas anderes behauptet und oft nach einem Tag des Wartens um 22:30 Uhr plötzlich meldet, dass das Paket doch erst am nächsten Tag kommt.

DHL Sendungsstatus - Paket kommt früher, später oder gar nicht

DHL Sendungsstatus – Paket kommt früher, später oder gar nicht – Bild von Manuel Alvarez auf Pixabay

Ein häufiges Ärgernis sind veraltete oder widersprüchliche Zustellinformationen. Pakete werden als „in Zustellung“ angezeigt, obwohl sie noch im Verteilzentrum liegen. Zeitfenster ändern sich ohne Benachrichtigung, oder es erscheint die Meldung „Empfänger nicht angetroffen“, obwohl niemand geklingelt hat. Manchmal reisen Pakete gar kreuz und quer durch die Republik, bis sie dann mit Tagen Verspätung endlich den Empfänger erreichen.

Heute hat es uns wieder einmal erwischt. Nachdem gegen 10.40 per E-mail mitgeteilt wurde, dass erwartetes Paket heute zwischen 10:20 – 11:50 Uhr zugestellt wird und auf die Möglichkeit der Live Sendungsverfolgung hingewiesen wurde, habe ich natürlich – die menschliche Neugier eben – auch gleich geschaut. Noch zwei Zustellstopps, wow. Aber dann, etwa 30 Minuten später waren es dann plötzlich 30 Zustellstopps und wieder ein wenig später war das Livetracking gar nicht mehr verfügbar. Trotzdem, immer wieder der Blick aus dem Fenster bei jedem Fahrzeuggeräusch. Und dann, DHL in Anfahrt… schade, vorbeigefahren.

Genau aus dieser Unzuverlässigkeit heraus, die natürlich jede:r für sich selbst beurteilen muss, hatten wir schon vor längerem entschieden, Onlinebestellungen ja, aber ohne DHL. Leider lässt sich dies ab und an nicht vermeiden. Und so grüßt immer wieder das DHL-Murmeltier und es wirkt fast, als hätte das System; Ist etwa die IT nur dazu da, um Hoffnungen zu schüren, die sich dann als Windbeutel herausstellen?  Aber liebe DHL, für Kund*innen bedeutet das vor allem eines: Absolute Planungsunsicherheit und Ärger!

Ja klar, die Ursachen liegen vielleicht in hohem Paketaufkommen so kurz vor Weihnachten. Aber kommt das denn immer wieder so überraschend? Vielleicht liegt die Ursache eher am Personalmangel oder der unzureichend synchronisierten IT?

Schade, denn Andere bekommen es ja auch hin…

An dieser Stelle auch mal ein Dankeschön an die vielen, vielen Paketzustellerinnen und Zusteller, die von einer Adresse zur nächsten hetzen müssen, schleppen, Treppen rauf und runter um dann angemeckert zu werden. DANKE und auch Euch allen schöne Weihnachten!

…bevor es dann weitergeht mit den Millionen Retouren!