Der aktuelle ÖKO-TEST Gesichtscreme-Test 2026 zeigt deutliche Qualitätsunterschiede. Untersucht wurden 32 reichhaltige Gesichtscremes für trockene Haut. Nur 12 Produkte erhielten die Bestnote „sehr gut“. Auffällig: Zu den Schlusslichtern gehören laut ÖKO-TEST vor allem einige teure Gesichtscremes. Kritisch bewertet wurden unter anderem synthetische Moschusverbindungen wie Galaxolid, aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) und das Konservierungsmittel Chlorphenesin. Auch bestimmte Duftstoffe und PEG-Verbindungen führten zu Abwertungen.
Sie sollen die Haut pflegen und gleichzeitig Falten glätten – zumindest behaupten das manche Gesichtscreme-Hersteller. Im Test verrät ÖKO-TEST, was in den Produkten steckt und ob die Anti-Aging-Versprechen belegbar sind. Zwölf Gesichtscremes erhalten die Bestnote, vier teure Markenprodukte fallen durch.
ÖKO-TEST hat 32 reichhaltige Gesichtscremes getestet. Bei vier teuren Markenprodukten sehen die Verbraucherschützer rot – drei sind „ungenügend“, ein Produkt ist „mangelhaft“.
Einige Testprodukte werben mit besonderen Wirkversprechen, wie etwa Liftingeffekten oder Faltenreduktion. Allerdings hat aus ÖKO-TEST-Sicht keiner der Anbieter mit Studien ausreichend Belege dafür geliefert, dass die Produkte einen Vorteil gegenüber einer einfachen Creme haben.
Problematische Stoffe entdeckt
Betroffen sind auch die „ungenügenden“ Testprodukte der Marken Douglas und That’s me organic, die ÖKO-TEST zudem wegen des künstlichen Moschusduft Galaxolid kritisiert. Der Stoff reichert sich im menschlichen Fettgewebe an und steht im Verdacht, das Hormonsystem zu beeinträchtigen. Derzeit prüft die EU eine Einstufung des Duftstoffs als wahrscheinlich reproduktionstoxisch, was ein Verbot in Kosmetik nach sich ziehen könnte. In der That‘s me organic-Gesichtscreme dürfte der Duftstoff schon jetzt gar nicht enthalten sein, da es ich um ein zertifiziertes Naturkosmetikprodukt handelt.
Auch die Lancôme Nutrix reichhaltige Creme überzeugt im Test nicht. Sie erhält allein schon wegen ihrer Inhaltsstoffe ein „ungenügend“. ÖKO-TEST bemängelt unter anderem potenziell allergieauslösende Duftstoffe sowie aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), unter denen sich auch krebserregende Verbindungen befinden können. Inwiefern sie über die Haut aufgenommen werden und ob sie sich im Körper anreichern, ist noch nicht abschließend geklärt.
Am Ende zeigt der Test: „Sehr gute“ Gesichtscreme gibt es schon für den kleinen Geldbeutel. Während die Tabellenschlusslichter alle mehr als 20 Euro für 50 Milliliter Creme kosten, gibt es „sehr gute“ Testprodukte schon ab 1,65 Euro für die gleiche Menge.
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Quelle: ÖKO-TEST
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