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Allergisch gegen Insektengift

Bienen- und Wespenstiche schmerzen und hinterlassen mit ihren Schwellungen eine tagelange, unangenehme Erinnerung. Manchmal aber sind die Folgen besonders schwer: Die Schwellung breitet sich über zwei Gelenke aus, besteht länger als eine Woche oder es entsteht ein Ausschlag am ganzen Körper. Dann muss man von einer Allergie auf Insektengift ausgehen und dies vom Allergologen abklären lassen.

„Insektengiftallergien sind zu Recht gefürchtet, weil sie lebensbedrohend sind“, sagt Professor Dr. med. Thomas Fuchs, Allergologe an der Hautklinik der Universitätsmedizin Göttingen, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Bestätigt sich der Verdacht, ist eine „Hyposensibilisierung“ dringend angeraten. „Dabei spritzt der Arzt das Gift in langsam ansteigenden Dosen unter die Haut“, erklärt Fuchs.

Die Behandlung muss mindestens drei Jahre erfolgen. Ab vier Jahren können und sollen auch Kinder so behandelt werden. 
 

Hier gibt es viele Tipps für Allergiker: http://www.baby-und-familie.de/Allergie

Das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ 7/2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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