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03.3.2013   |   Familie & Erziehung - Gesundheit

Piercings für Jugendliche: Wenn der Nachwuchs dem Trend erliegt!

Piercings erfreuten sich im Laufe der letzten Jahre einer immer größer werdenden Beliebtheit. Während man früher lediglich Personengruppen wie beispielsweise Punks mit einem Piercing angetroffen hat, versteht es sich für viele Menschen mittlerweile beinahe von selbst, dass diese Art von Körperschmuck einfach sein muss.

Piercingschmuck

Vor allem Jugendliche möchten auch dazugehören und einen schicken Nasenring oder Ohr Tunnel haben, wenn sie dies bei ihren Mitmenschen sehen. Besonders beliebt bei jungen Frauen ist das Bauchnabel Piercing, aber auch das Nasenpiercing oder ein glitzernder Stein über der Oberlippe. Diese zählen jedoch noch zu den harmlosesten Piercings, denn in den letzten Jahren sind vor allem Intimpiercings in Mode gekommen.

Doch auch wenn Piercings bei Jugendlichen immer beliebter werden und die Eltern grundsätzlich nichts dagegen haben, sollten sie nicht leichtfertig ihre Einwilligung für ein Piercing geben. Vielmehr sollten sich die Eltern zuvor über die möglichen Risiken informieren und diese gemeinsam mit dem Jugendlichen besprechen.

Gesundheitsrisiko Piercing!

Ein kurzer Stich genügt und das Piercing sitzt. Die Heilung hingegen dauert je nach Körperteil mehrere Wochen oder sogar Monate. Aus diesem Grund muss während der Abheilung Hygiene an erster Stelle stehen. Doch auch beim Stechen des Piercings kann sehr viel schief gehen. Vor allem im Gesicht verlaufen sehr viele Nervenbahnen. Schon ein Millimeter daneben und ein Nerv kann getroffen und dauerhaft verletzt werden. Aus diesem Grund sollten die Eltern im Vorfeld gut überlegen, ob sie ihr Kind nur für einen Modetrend diesen Gefahren aussetzen möchten.

Auch die Wahl des Piercings spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Denn Piercings aus Metall können im Mundbereich zu dauerhaften Schädigungen der Zähne führen. Daher sollte man hier am besten zu Piercings aus Kunststoff greifen. Inzwischen kann man verschiedene Piercings und Ohr Tunnel online in verschiedensten Ausführungen und Farben bestellen.

Eltern sollten unbedingt mit zum Piercer

Auch wenn die Eltern die Erlaubnis erteilt haben, sollten sie dennoch mit in das Piercing-Studio und sich einen Eindruck über die Arbeitsweise und Umgebung verschaffen. Das Piercing-Studio sollte in jedem Fall sauber sein und ein Hygiene-Zertifikat vom Gesundheitsamt vorweisen können. Zudem sollte der Piercer bei der Arbeit Handschuhe tragen und ausschließlich sterile Nadeln verwenden. Trifft das alles zu, steht einem Piercing nichts mehr im Wege.

 




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