CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

17.5.2015   |   Rückrufe Lebensmittel

Rückruf: Norovirus – Französische Behörde warnt vor tiefgekühlten Blaubeeren

Da viele Verbraucher die in Grenznähe leben, auch dort einkaufen bitten wir um Beachtung dieser Meldung

Die französischen Behörden warnen vor tiefgekühltem Blaubeeren (auch Heidelbeeren) der Marke „Picard“. Grund für die Warnung ist der Nachweis von Noroviren in den Produkten. 

picard-recall

Tiefgekühlte Blaubeeren
Marke: PICARD
Artikelcode: 68828
Verpackungseinheit: 450g
Lotnummer: L5065  
Haltbarkeit: 31/12/2016
Hergestellt in Chile

RASFF Notification Number: 2015.0591

Die Beeren sind einer europäischen Schnellwarnung zufolge nach Belgien, Luxemburg und Frankreich gelangt.
Picard ist ein französisches Unternehmen für Tiefkühlartikel.

Noroviren verursachen bei Menschen aller Altersgruppen akut beginnende Brechdurchfälle, die zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust führen können. Bei Säuglingen, Kleinkindern sowie alten und kranken Menschen können die Erkrankungen auch schwer verlaufen und vereinzelt tödlich enden.

Nach derzeitiger Kenntnis ist davon auszugehen, dass nicht nur von rohen, sondern auch von bloß kurzzeitig oder ungleichmäßig erhitzen Speisen mit Tiefkühlbeeren ein hohes Infektionsrisiko ausgeht, wenn diese mit Noroviren kontaminiert sind. Ein Erhitzen auf Kerntemperaturen von über 90 °C scheint hingegen geeignet, möglicherweise vorhandene Viren vollständig zu inaktivieren.

Verbraucher die eines der betroffenen Produkte gekauft haben, sollen dies auf keinen Fall verzehren. Die Produkte können gegen Kaufpreiserstattung in den jeweiligen Filialen zurückgegeben werden.


info

Noroviren:
Tiefkühlbeeren vor dem Verzehr besser gut durchkochen


Menschen, die betroffene Beeren konsumiert haben und Symptome der Gastroenteritis (Erbrechen, Durchfall oft von einem leichtem Fieber begleitet) zeigen, sollten ihren Arzt konsultieren und diesen über den Konsum informieren. Die Inkubationszeit kann bis 48 Stunden gehen.

 Bild: DGCCRF

Verbraucherinformation könnte besser sein
* Die Bewertung bezieht sich auf die Information des Unternehmens zu dieser Meldung


Weitere Artikel zum Thema

Rückruf: Undeklarierte Allergene in Gewürzmischungen

Rückruf: Undeklarierte Allergene in Gewürzmischungen

Aufgrund undeklarierter Allergene Erdnuss und Sellerie als Bestandteile von Aromat ruft der Importeur mehrere Gewürzmischungen zurück. Aromat enthält Sellerie und Erdnüsse…




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Aktuelle Tests…

netzpuppe

Bundesnetzagentur: Achtung Eltern – Besitz der Puppe „My friend Cayla“ verboten

Verkaufsverbot für Puppe „My friend Cayla“

Demnach sind die von der britischen Firma Vivid vertrieben Puppen nach Einschätzung der Bundesnetzagentur verbotene Spionagegeräte nach § 90 Telekommunikationsgesetz (TKG). Der Besitz, die Herstellung, der Vertrieb sowie die Einfuhr illegal, so die Behörde und kann sogar strafrechtlich verfolgt werden (§ 148 TKG).


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse